Suburbium

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Suburbium (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Suburbium die Suburbien
Genitiv des Suburbiums der Suburbien
Dativ dem Suburbium den Suburbien
Akkusativ das Suburbium die Suburbien

Worttrennung:

Sub·ur·bi·um, Plural: Sub·ur·bi·en

Aussprache:

IPA: [zʊpˈʔʊʁbi̯ʊm]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Vorstadt (meist einer mittelalterlichen Stadt)

Herkunft:

Suburbium geht auf das lateinische suburbium → la mit gleicher Bedeutung zurück.[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Suburb, Vorstadt

Beispiele:

[1] „Archäologisch ist ein Suburbium an diesem Ufer der Havel nicht nachgewiesen.“[2]
[1] „Die Handwerker in den Suburbien waren keine freien Leute, die gegen Lohn und für den Absatz auf einem Markt arbeiteten.“[3]
[1] „Schon in der hohen Kaiserzeit war das römische Suburbium ein Raum, in dem Agrar- und Wirtschaftsflächen mit dichter Besiedlung wechselten und damit eine ähnliche lockere Siedlungsstruktur aufwiesen wie die Gartenanlagen der aristokratischen Wohnbezirke an der städtischen Peripherie.“[4]
[1] „Seit der augusteischen Zeit ändert sich nach Meinung des vielleicht besten Kenners des Suburbiums, Lorenzo Quilici, das Verhältnis zwischen Stadt und Suburbium substantiell, und zwar im Sinne einer Urbanisierung des letzteren.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Suburbium
[1] Dieter Baer und wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion; Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 3-411-04162-5, „Suburbium“, Seite 1296

Quellen:

  1. Dieter Baer und wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion; Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 3-411-04162-5, „Suburbium“, Seite 1296
  2. Winfried Schich (Hrsg.): Entstehung und Entwicklung der Stadt Brandenburg im Mittelalter, 1993, S. 109
  3. Edith Ennen: Die europäische Stadt des Mittelalters, 4. Auflage, 1987, S. 70
  4. Steffen Diefenbach: Römische Erinnerungsräume, 2007, S. 405
  5. Frank Kolb: Rom. Die Geschichte der Stadt in der Antike, 2. Auflage, 2002, S. 321