Schrunde

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Schrunde (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Schrunde

die Schrunden

Genitiv der Schrunde

der Schrunden

Dativ der Schrunde

den Schrunden

Akkusativ die Schrunde

die Schrunden

Nebenformen:
Schrund

Worttrennung:
Schrun·de, Plural: Schrun·den

Aussprache:
IPA: [ˈʃʁʊndə]
Hörbeispiele:
Reime: -ʊndə

Bedeutungen:
[1] Riss in der Haut
[1a] wegen Überdehnung temperatur- oder krankheitsbedingt spröder Hautpartien
[1b] selten: infolge einer Verletzung
[2] selten: Spalte im Boden, in Felsen etc., besonders in Gletschern
[3] veraltend: allgemein ein Riss in festen Gegenständen, besonders in Holz

Herkunft:
althochdeutsch scrunta, scrunda, mittelhochdeutsch schrunde;[1][2] Nominalbildung zu schrinden,[3] althochdeutsch scrintan, scrindan, mittelhochdeutsch schrinden[4][5][6]

Synonyme:
[1] Rhagade

Beispiele:
[1]

Wortbildungen:
schrundig

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Schrunde
[1–3] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Schrunde
[1–3] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Schrunde
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schrunde
[1, 2] Duden online „Schrunde
[1] The Free Dictionary „Schrunde
[1] wissen.de – Wörterbuch „Schrunde
[1] Meyers Großes Konversationslexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905–1909, Stichwort „Schrunde“ (Wörterbuchnetz), „Schrunde“ (Zeno.org)
[*] canoonet „Schrunde

Quellen:

  1. Benecke/Müller/Zarncke: Mittelhochdeutsches Wörterbuch „schrunde
  2. Lexer: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch „schrunde
  3. Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Schrunde
  4. Benecke/Müller/Zarncke: Mittelhochdeutsches Wörterbuch „schrinde
  5. Lexer: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch „schrinden
  6. Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „schrinden