Schriftkultur

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Schriftkultur (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Schriftkultur

die Schriftkulturen

Genitiv der Schriftkultur

der Schriftkulturen

Dativ der Schriftkultur

den Schriftkulturen

Akkusativ die Schriftkultur

die Schriftkulturen

Worttrennung:

Schrift·kul·tur, Plural: Schrift·kul·tu·ren

Aussprache:

IPA: [ˈʃʁɪftkʊlˌtuːɐ̯]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: durch Gebrauch der Schrift geprägte Kultur

Herkunft:

Determinativkompositum aus Schrift und Kultur

Oberbegriffe:

[1] Kultur

Beispiele:

[1] „Dennoch waren sie von einer Schriftkultur noch weit entfernt.“[1]
[1] „In Timbuktu entdeckt das islamische Afrika seine uralte Schriftkultur neu.“[2]
[1] „Derjenige, der sich mit wichtigen Fragen der allgemeinen Kulturgeschichte beschäftigt - und die Entwicklung von Schriftsystemen und der Schriftkultur gehört dazu -, muß kulturelle Kontraste erleben.“[3]
[1] „Mit dem Siegenzug der 3-D-Technik in Kino und Spielen scheint nun erstmals eine Art Schriftkultur des Gebärdens möglich, basierend nicht auf Stift und Papier, sondern auf 3-D-Kameras.“[4]
[1] „Die Kelten hatten zwar lange Zeit Kontakt zu Schriftkulturen, aber Schrift spielte bei ihnen nie eine so wichtige Rolle wie bei den Römern oder den Griechen.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Schriftkultur
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schriftkultur
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSchriftkultur

Quellen:

  1. Christa Dürscheid: Einführung in die Schriftlinguistik. 3. überarbeitete und ergänzte Auflage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, Seite 102. ISBN3-525-26516-6.
  2. Die Wüste liest
  3. Harald Haarmann: Universalgeschichte der Schrift. Campus Verlag, Frankfurt/New York 1990, Seite 11. ISBN 3-593-34346-0. Kursiv gedruckt: erleben.
  4. Hilmar Schmundt: Prof. Haartolles Wortgestöber. In: DER SPIEGEL. Nummer Heft 34, 2011, Seite 106-109, Zitat Seite 106.
  5. Ulrike Peters: Kelten. Ein Schnellkurs. DuMont, Köln 2011, ISBN 978-3-8321-9319-5, Seite 134.