Nasalstrich

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Nasalstrich (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Nasalstrich die Nasalstriche
Genitiv des Nasalstrichs
des Nasalstriches
der Nasalstriche
Dativ dem Nasalstrich den Nasalstrichen
Akkusativ den Nasalstrich die Nasalstriche

Worttrennung:

Na·sal·strich, Plural: Na·sal·stri·che

Aussprache:

IPA: [naˈzaːlˌʃtʁɪç]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Nasalstrich (Info)
Reime: -aːlʃtʁɪç

Bedeutungen:

[1] in mittelalterlichen Handschriften und Drucken verwendeter Überstrich, der einen folgenden Nasal anzeigt

Beispiele:

[1] „Als Nasalstrich aufgefasst sind Striche über Vokalbuchstaben im Wortinneren und am Wortende (meist -e̅, das als -en aufzulösen war).“[1]
[1] „Der Nasalstrich steht für ein darauffolgendes n oder m, also hier: an oder am, en oder em etc.“[2]
[1] „An Kürzeln kennt der deutsche Text der Erstausgabe nur den Nasalstrich.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Nasalstrich

Quellen:

  1. Klaus Vogelsang: Dona infernalia. Die Teufelsszene des Hessischen Weihnachtsspiels in Neuedition mit kommentierenden Hinweisen. In: Forschungen zur deutschen Literatur des Spätmittelalters. Herausgeber: Horst Brunner und Werner Williams-Krapp, Tübingen 2003, Seite 236.
  2. Corinna Laude, Gilbert Heß (Herausgeber): Konzepte von Produktivität im Wandel vom Mittelalter in die Frühe Neuzeit. Akademie Verlag, Berlin 2008, Seite 378. ISBN 978-3-05-004333-3
  3. Pieter Boon: Stephan Prätorius. Seefarer Trost und Krancken Trost. Amsterdam 1976, Seite 115. ISBN 90-6203-369-5