Nachkriegsjahr

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Nachkriegsjahr (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Nachkriegsjahr

die Nachkriegsjahre

Genitiv des Nachkriegsjahres
des Nachkriegsjahrs

der Nachkriegsjahre

Dativ dem Nachkriegsjahr
dem Nachkriegsjahre

den Nachkriegsjahren

Akkusativ das Nachkriegsjahr

die Nachkriegsjahre

Worttrennung:

Nach·kriegs·jahr, Plural: Nach·kriegs·jah·re

Aussprache:

IPA: [ˈnaːxkʁiːksˌjaːɐ̯]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Jahr nach dem Ende eines Krieges

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem gebundenen Lexem Nachkriegs- und dem Substantiv Jahr

Gegenwörter:

[1] Vorkriegsjahr

Oberbegriffe:

[1] Jahr, Nachkriegszeit

Beispiele:

[1] „Besonders im ersten Nachkriegsjahr waren die Bedingungen in den Lagern oft katastrophal.“[1]
[1] „Dort kam ich selbst Anfang der fünfziger Jahre zur Welt, nachdem meine Eltern in den Nachkriegsjahren noch einmal zwei Söhne verloren hatten, die jeweils kurz nach der Geburt gestorben waren.“[2]
[1] „Die Nachkriegsjahre mit ihren heißen Sommern und eiskalten Wintern waren gezeichnet von der Sorge um das tägliche Brot.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Nachkriegsjahr
[*] canoonet „Nachkriegsjahr
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalNachkriegsjahr
[1] The Free Dictionary „Nachkriegsjahr
[1] Duden online „Nachkriegsjahr

Quellen:

  1. Adrian von Arburg: Abschied und Neubeginn. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 185-217, Zitat Seite 199.
  2. Hanns-Josef Ortheil: Die Berlinreise. Roman eines Nachgeborenen. Luchterhand, München 2014, ISBN 978-3-630-87430-2, Seite 6.
  3. Heinz Czechowski: Das verlorene Paradies. In: Konturen. Magazin für Sprache, Literatur und Landschaft. Nummer Heft 1, 1992, Seite 19-27, Zitat Seite 20.