Lokomobile

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Lokomobile (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Lokomobile

die Lokomobilen

Genitiv der Lokomobile

der Lokomobilen

Dativ der Lokomobile

den Lokomobilen

Akkusativ die Lokomobile

die Lokomobilen

Worttrennung:

Lo·ko·mo·bi·le, Plural: Lo·ko·mo·bi·len

Aussprache:

IPA: [lokomoˈbiːlə]
Hörbeispiele:
Reime: -iːlə

Bedeutungen:

[1] veraltend: fahrbare Dampfmaschine

Herkunft:

von gleichbedeutend französisch locomobile → fr entlehnt, Substantiv zum Adjektiv locomobile → fr „von der Stelle bewegbar“[1]

Synonyme:

[1] Lokomobil

Beispiele:

[1] „Statt der in ganz Bosnien und in Serbien üblichen Ziehbrunnen sahen wir Metallpumpen, und in den Höfen standen Lokomobilen und andere landwirtschaftliche Geräte.“[2]
[1] „Aber Kohle für die Lokomobilen gibt es noch, wenn sie auch mit Eichenkloben gestreckt werden muß.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Lokomobile
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Lokomobile
[*] canoonet „Lokomobile
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalLokomobile
[1] Duden online „Lokomobile

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort Lokomobile.
  2. Egon Erwin Kisch: Schreib das auf, Kisch!. Ein Kriegstagebuch. Aufbau Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-351-03557-0, Seite 175. Textgrundlage 1914/15.
  3. Christian Graf von Krockow: Die Stunde der Frauen. Bericht aus Pommern 1944 bis 1947. Nach einer Erzählung von Libussa Fritz-Krockow. 11. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2000, ISBN 3-421-06396-6, Seite 31. Erstauflage 1988.