IMAP

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IMAP (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das IMAP
Genitiv des IMAPs
Dativ dem IMAP
Akkusativ das IMAP

Worttrennung:

IMAP, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈaɪ̯mɛp]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild IMAP (Info)

Bedeutungen:

[1] Internet: meist ohne Artikel: Protokoll, um von einem Mailclient aus auf E-Mails zugreifen zu können, die auf einem Mailserver liegen

Herkunft:

Abkürzung für englisch „Internet Message Access Protocol“

Oberbegriffe:

[1] Netzwerkprotokoll, Protokoll

Beispiele:

[1] „Um den Speicherplatz des Netbooks nicht unnötig zu strapazieren und bei UMTS-Nutzung die Kosten für die Datenübertragung nicht in die Höhe zu treiben, ist der Zugriff auf E-Mail-Konten per IMAP sinnvoll.“[1]
[1] „Der wesentliche Vorteil an IMAP ist, dass der E-Mail-Client aufgeteilt wird in einen Client-Teil, der für die Kommunikation mit dem Benutzer zuständig ist, und einen Server-Teil, der sich um die Verwaltung von Ordnern und Anhängen kümmert.“[2]
[1] „Wichtig ist nur, dass er den Zugriff auf meine E-Mails in Thunderbird über IMAP oder POP3 ermöglicht.“[3]
[1] „Dieses komplexe Design macht IMAP zukunftsfähig und flexibel, da sich neue Optionen und Flags einführen lassen, ohne das Protokoll zu ändern.“[4]
[1] „Die Syntax von SMAP ist der von POP und SMTP ähnlicher als der von IMAP.“[5]
[1] „Außerdem unterstützen viele der kostenlosen E-Mail-Anbieter wie GMX das IMAP erst in den kostenpflichtigen Tarifen.“[6]

Wortbildungen:

IMAP-Client, IMAP-Cluster, IMAP-Dienst, IMAP-Folder, IMAP-Funktionalität, IMAP-Konto, IMAP-Postfach, IMAP-Protokoll, IMAP-Server, IMAP-Task

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „IMAP
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „IMAP
[1] The Free Dictionary „IMAP

Quellen:

  1. Sven Appel: Computer-Tipps: Mehr Geschwindigkeit für das Netbook. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 19. Mai 2009, abgerufen am 25. Juli 2016.
  2. Dirk Larisch: Das Einsteigerseminar Netzwerktechnik. 3. Auflage. Hüthig Jehle Rehm, Heidelberg, München, Landsberg, Frechen, Hamburg 2010, ISBN 3826675150, Seite 258
  3. Patrick Beuth: OpenPGP – E-Mails verschlüsseln, damit sie keine Postkarten mehr sind. In: Zeit Online. 30. Januar 2013, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 25. Juli 2016).
  4. Peer Heinlein: Dovecot. 1. Auflage. Open Source Press, 2014, ISBN 9783955390747, Seite 55
  5. Wikipedia-Artikel „Simple Mail Access Protocol“ (Stabilversion)
  6. Rainer Gievers: Das Praxisbuch E-Mail für Senioren. ISBN 393803694X, Seite 91