Eigensprachlichkeit

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Eigensprachlichkeit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Eigensprachlichkeit

Genitiv der Eigensprachlichkeit

Dativ der Eigensprachlichkeit

Akkusativ die Eigensprachlichkeit

Worttrennung:

Ei·gen·sprach·lich·keit, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈaɪ̯ɡn̩ˌʃpʁaːxlɪçkaɪ̯t]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Eigensprachlichkeit (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Besonderheit/Selbstständigkeit der eigenen Sprache gegenüber anderen

Herkunft:

Ableitung zu eigensprachlich mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -keit

Beispiele:

[1] „So richtig seine erste Feststellung ist, so problematisch ist seine Behauptung, die DDR-Regierung habe tatsächlich ernstlich die Eigenstaatlichkeit durch eine Eigensprachlichkeit »untermauern« wollen.“[1]
[1] „In Galicien zum Beispiel verhinderte die Eigensprachlichkeit in Verbindung mit wirtschaftlicher Unterentwicklung eine Identifizierung mit dem Zentralstaat.“[2]
[1] „Aber diese und andere Beispiele markieren zugleich den Übergang von den stilistischen Ungewöhnlichkeiten, die als Fiktionalitätssignale fungieren, zur Eigensprachlichkeit des Poetischen, zur dichterischen Sprachautonomie.“[3]
[1] „Wohl nicht zuletzt deswegen, weil der Mythos von der Eigensprachlichkeit des Niederdeutschen auch bei der Deutung und Wertung von Literatur zu ihrer „Überhöhung“ verführen kann [2].“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Niederdeutsche Sprache#Stellung des Niederdeutschen

Quellen: