Doppelleben

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Doppelleben (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Doppelleben

die Doppelleben

Genitiv des Doppellebens

der Doppelleben

Dativ dem Doppelleben

den Doppelleben

Akkusativ das Doppelleben

die Doppelleben

Worttrennung:

Dop·pel·le·ben, Plural: Dop·pel·le·ben

Aussprache:

IPA: [ˈdɔpl̩ˌleːbn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Doppelleben (Info)

Bedeutungen:

[1] ein Leben, bei dem sich hinter dem allgemein bekannten Dasein noch ein geheim gehaltenes verbirgt

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Adjektivs doppelt und dem Substantiv Leben.

Oberbegriffe:

[1] Leben

Beispiele:

[1] „So bleibt ihr lange Jahre das Gefühl erhalten, ein Doppelleben zu führen.“[1]
[1] „Ihm fiel ein Stein vom Herzen, als sich sein anstrengendes Doppelleben dem Ende näherte.“[2]
[1] „Um sein Doppelleben zu schützen, ließ er halb Paris abhören.“[3]
[1] „Ida, dein Bruder führt ein Doppelleben, und mich haben sie deshalb ständig am Schlafittchen.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

ein Doppelleben führen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Doppelleben
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Doppelleben
[*] canoonet „Doppelleben
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDoppelleben
[1] The Free Dictionary „Doppelleben
[1] Duden online „Doppelleben

Quellen:

  1. Sonya Winterberg: Wir sind die Wolfskinder. Verlassen in Ostpreußen. Piper, München/Zürich 2014, ISBN 978-3-492-30264-7, Seite 153.
  2. Ulrich Meyer-Doerpinghaus: Am Zauberfluss. Szenen aus der rheinischen Romantik. zu Klampen, Springe 2015, ISBN 978-3-86674-514-8, Zitat Seite 96.
  3. Pascale Hugues: Deutschland à la française. Rowohlt, Reinbek 2017, ISBN 978-3-498-03032-2, Seite 31. Französisches Original 2017.
  4. Katharina Adler: Ida. Roman. 1. Auflage. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2018, ISBN 978-3-498-00093-6, Seite 200.