Born

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Disambig.svg Siehe auch: -born, börn
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Siehe auch:

Born (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Born

die Borne

Genitiv des Bornes
des Borns

der Borne

Dativ dem Born
dem Borne

den Bornen

Akkusativ den Born

die Borne

Worttrennung:

Born, Plural: Bor·ne

Aussprache:

IPA: [boʁn]
Hörbeispiele:
Reime: -ɔʁn

Bedeutungen:

[1] poetisch: Brunnen
[2] poetisch: Quelle

Herkunft:

mittelhochdeutsch burn(e), born, gleiche Herkunft wie Brunnen, entstanden durch Umstellung des r (r-Metathese)[1]

Unterbegriffe:

[2] Wasserborn

Beispiele:

[1]
[2] Der Wandrer sieht am Wegesrand
Ein kleines Pfützlein blinken.
Des Bornes Wasser schöpft die Hand:
Der Durstige will trinken.
[2] „Einer von ihnen weist uns darauf hin, dass wir zunächst am Kloster oberhalb des Borns um Zutritt zum heiligen Wasser bitten müssen.“[2]
[2] „Das ist zwar auch nicht so lustig, bietet aber meinem engeren Bekanntenkreis einen unerschöpflichen Born launiger Einfälle.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Born
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Born
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Born
[*] The Free Dictionary „Born
[*] Duden online „Born
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBorn

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1995, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Brunnen“.
  2. Philipp Hedemann: Der Mann, der den Tod auslacht. Begegnungen auf meinen Reisen durch Äthiopien. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2017, ISBN 978-3-7701-8286-2, Seite 58.
  3. Loriot (Verfasser); Susanne von Bülow, Peter Geyer, OA Krimmel (Herausgeber): Der ganz offene Brief. Hoffmann und Campe, Hamburg 2014, ISBN 978-3-455-40514-9, Seite 155.