Quenya

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Quenya (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ (das) Quenya
Genitiv des Quenya
Dativ (dem) Quenya
Akkusativ (das) Quenya

Anmerkung:

[1] Quenya (Hochelbisch, Sprache) stammt von quen-, quet-, was sprechen bedeutet. Ursprünglich bezeichnet es die Eigenheit sich mit Lauten ausdrücken zu können. Die Bezeichnung war jedoch in Tolkiens Welt Mittelerde allgemein für die Sprache der Elben (Quendi, insbesondere der Noldorelben) gebräuchlich. Quenya war die erste, also die ursprüngliche Sprache der Elben.

Nebenformen:

[1] Quenya lambe (Quenya-Sprache, Quenya-Mundart) oder coirea quenya (lebende Sprache)

Worttrennung:

Quen·ya, kein Plural

Bedeutungen:

[1] vom Fantasyautor J. R. R. Tolkien geschaffene Sprache, die in seiner Welt ursprünglich von den Elben gesprochen und dann als gesprochene Sprache weitestgehend vom Sindarin verdrängt wurde. Als Schriftsprache war sie, ähnlich dem Latein in Europa, jedoch weiterhin in Gebrauch.

Abkürzungen:

[1] ISO 639-3: qya

Oberbegriffe:

[1] Kunstsprache

Beispiele:

[1] „Im Quenya und Sindarin dagegen kann man alltäglich gebräuchliche Sätze formulieren und auch das Übersetzen z.B. vom Deutschen ins Quenya bzw. Sindarin und umgekehrt ist in gewissem Umfang möglich.“[1]
[1] „Das Elbische, besonders in seiner archaischen Form, dem Quenya, wird vor allen Dingen in Liedern und zu feierlichen Anlässen, aber auch in Momenten außergewöhnlicher emotionaler Spannung gebraucht, die auch für den Gang der Handlung von Bedeutung sind.“[2]
[1] „Gandalf und Saruman gehören dem Orden der sog. Istari an. Nach der von Tolkien erfundenen (Elben-)Sprache Quenya kann «istar» ebenfalls mit «weise» übersetzt werden.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Quenya

Quellen:

  1. „Wie kann Deutsch und elbisch kontrastiv verglichen werden? Tolkiens Versuch der Entwicklung einer Kunstsprache“, Seite 19, Matthias Gebhardt, GRIN Verlag, 2007 ISBN 3638710874
  2. „J.R.R. Tolkien, der Mythenschöpfer“, Seite 153, John Ronald Reuel Tolkien, Helmut W. Pesch, Corian-Verlag, 1984 ISBN 3890482058
  3. „Antike Welt“, Band 34, Seite 171, Raggi-Verlag, 2003

Ähnliche Wörter:

quina