zum Anfassen

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zum Anfassen (Deutsch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

Worttrennung:

zum An·fas·sen

Aussprache:

IPA: [t͡sʊm ˈanˌfasn̩]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] persönlichen Kontakt, körperliche Nähe zu anderen Menschen (Fans, Anhängern, Bürgern oder Ähnliches) suchend/erlaubend

Sinnverwandte Wörter:

[1] bürgernah

Beispiele:

[1] „Fast den ganzen Monat August wird ‚Schröder auf Touren‘ sein, um sich bei Kinderfesten, Grillabenden, Frühschoppen, Watt- und anderen Wanderungen ‚als Person zum Anfassen darzustellen‘ – rundherum durch ganz Niedersachsen, und wo immer es sich machen läßt, per Schiff.“[1]
[1] „Gauck zum Anfassen: Am Wochenende kamen Tausende in den Garten von Schloss Bellevue. Sie feierten den Bundespräsidenten wie einen alten Freund.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Redensarten-Index „zum Anfassen
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4., neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. Band 11, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04114-5 „anfassen: zum Anfassen“, Seite 44.

Quellen:

  1. Enkel statt Onkel. In: Der Spiegel. 17. Juni 1985, zitiert nach DWDS.
  2. Sophie Schimansky: Grillparty mit Staatsoberhaupt. In: Zeit Online. 9. September 2012, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 13. Mai 2019).