wofür
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wofür (Deutsch)
[Bearbeiten]Anmerkung:
- norddeutsch auch getrennt „wo … für“
Worttrennung:
- wo·für
Aussprache:
Bedeutungen:
- interrogativ, verwendet in direkten oder indirekten Fragen:
- [1] nach dem Ziel oder Zweck fragend
- [2] nach einer Sache fragend
- [3] nach einer Erwiderung, Gegenleistung fragend
- relativ, leitet einen Relativsatz ein:
- [4] sich auf den Sachverhalt des übergeordneten Satzes beziehend
- [5] ein im übergeordneten Satz stehendes (oder zu ergänzendes/vorausgesetztes) Substantiv, Pronomen oder pronominales Adjektiv
Beispiele:
- [1] Wofür ist das gut?
- [2] „Nach einer Ruhezeit werden aus dem Teig etwa walnussgroße Bällchen geformt, wofür es einen besonderen Falafellöffel oder Falafelportionierer gibt, und goldbraun frittiert.“[1]
- [3]
- [4]
- [5] „Diese streng genetisch programmierten Gehirne unterscheiden sich in dieser Hinsicht nicht allzusehr von einmal in bestimmter Weise programmierten Computern. Man kann damit nichts anderes machen als das, wofür sie programmiert sind.“[2]
Übersetzungen
[Bearbeiten] [2] nach einer Sache fragend
[3] nach einer Erwiderung, Gegenleistung fragend
[4] sich auf den Sachverhalt des übergeordneten Satzes beziehend
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[5] ein im übergeordneten Satz stehendes Substantiv, Pronomen oder pronominales Adjektiv
- [1–5] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „wofür“
- [1–5] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „wofür“
- [1–5] The Free Dictionary „wofür“
- [1–5] Duden online „wofür“
- [1–5] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „wofür“ auf wissen.de
- [1–5] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „wofür“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „wofür“
Quellen:
- ↑ Wikipedia-Artikel „Falafel“ (Stabilversion)
- ↑ Gerald Hüther: Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn. 11. Auflage, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2012, Seite 43. ISBN 978-3-525-01464-6