weiße Weihnachten

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Nuvola apps korganizer.svg Dieser Eintrag war in der 52. Woche
des Jahres 2015 das Wort der Woche.

weiße Weihnachten (Deutsch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

[1] weiße Weihnachten in Schöckingen

Alternative Schreibweisen:

Schweiz und Liechtenstein: weisse Weihnachten

Worttrennung:

wei·ße Weih·nach·ten

Aussprache:

IPA: [ˌvaɪ̯sə ˈvaɪ̯ˌnaxtn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild weiße Weihnachten (Info)

Bedeutungen:

[1] Weihnachtstage, an denen Schnee liegt

Gegenwörter:

[1] grüne Weihnachten

Beispiele:

[1] „Die Hoffnungen auf weisse Weihnachten blieben damit intakt, sagte der MeteoSchweiz-Meteorologe, wollte sich aber noch nicht auf eine genauere Prognose einlassen.“[1]
[1] „Die besten Chancen für weiße Weihnachten gibt es noch in den Ardennen und im Hohen Venn.“[2]
[1] „Die frischen Prognosen des Landeswetterdienstes lassen jedenfalls wenig Hoffnung auf weiße Weihnachten aufkommen.“[3]
[1] „Ob es weiße Weihnachten gibt, steht aber immer noch in den Sternen.“[4]
[1] „Mit grosser Wahrscheinlichkeit gibt es heuer im Flachland der Alpennordseite keine weisse Weihnachten.[5]
[1] „Doch das ist ein Irrtum: Weiße Weihnachten in Mitteleuropa gehen offenbar auf ein Postkarten-Klischee zurück. In Deutschland ist Heiligabend traditionell grün. ‚Trotz der globalen Klimaerwärmung sind weiße Weihnachten in den vergangenen hundert Jahren nicht seltener geworden‘, berichtet der Deutsche Wetterdienst DWD.“[6]

Sprichwörter:

[1] weiße Weihnachten, grüne Ostern

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. In zehn Bänden. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. 10. Band Vide–Zz, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1999, ISBN 3-411-04833-6, DNB 965409295, Stichwort »Weihnachten«, Seite 4463.
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Stichwort »Weihnachten«, Seite 1907.
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4., neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. Band 11, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04114-5, Stichwort »Weihnachten«, Seite 831.
[1] Renate Wahrig-Burfeind: Brockhaus Wahrig Deutsches Wörterbuch. Mit einem Lexikon der Sprachlehre. In: Digitale Bibliothek. 9., vollständig neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. wissenmedia in der inmedia ONE GmbH, Gütersloh/München 2012, ISBN 978-3-577-07595-4 (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »Weihnachten«.
[1] Duden online „Weihnachten
[1] wissen.de – Wörterbuch „Weihnachten
[1] The Free Dictionary „Weihnachten
[1] Redensarten-Index „weiße Weihnachten

Quellen:

  1. Klirrende Kälte in der Schweiz. Intakte Hoffnungen auf weisse Weihnachten. In: NZZOnline. 15. Dezember 2009, ISSN 0376-6829 (URL, abgerufen am 7. Dezember 2014).
  2. »Weiße Weihnachten? Chancen sehr gering«. Heiligabend nasskalt mit Regen und Schnee - Am ersten Weihnachtstag Schneefall möglich. In: GrenzEcho Online. 21. Dezember 2009 (URL, abgerufen am 7. Dezember 2014).
  3. Frau Holle macht Weihnachtsferien. In: Dolomiten Online. 24. Dezember 2011 (URL, abgerufen am 7. Dezember 2014).
  4. PRÄVENTIVE MASSNAHME: Kommt der Schnee, steht der LKW. Intakte Hoffnungen auf weisse Weihnachten. In: Tageblatt Online. 6. Dezember 2012 (URL, abgerufen am 7. Dezember 2014).
  5. Vermischtes: Chancen auf weisse Weihnachten schwinden wegen des Föns. In: Liechtensteiner Vaterland Online. 15. Dezember 2012 (URL, abgerufen am 7. Dezember 2014).
  6. Axel Bojanowski: Festtagswetter: Mythos von der weißen Weihnacht. In: Spiegel Online. 24. Dezember 2013, ISSN 0038-7452 (URL, abgerufen am 7. Dezember 2014).