wasserlöslich

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wasserlöslich (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
wasserlöslich wasserlöslicher am wasserlöslichsten
Alle weiteren Formen: Flexion:wasserlöslich
[1] wasserlösliche Mineralien sind aufgelöst in stillem Wasser

Worttrennung:

was·ser·lös·lich, Komparativ: was·ser·lös·li·cher, Superlativ: am was·ser·lös·lichs·ten

Aussprache:

IPA: [ˈvasɐˌløːslɪç]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild wasserlöslich (Info)

Bedeutungen:

[1] sich in Wasser auflösen lassend

Herkunft:

[1] Zusammensetzung aus dem Substantiv Wasser und dem Adjektiv löslich

Gegenwörter:

[1] wasserunlöslich, fettlöslich[1]

Oberbegriffe:

[1] löslich

Beispiele:

[1] „Die Proteine sind nicht wasserlöslich, sodass die Schutzschicht auch ein kurzes Wasserbad übersteht“[2]
[1] „Infolgedessen ist Kohlendioxid bei Raumtemperatur mehr als fünfzigmal wasserlöslicher als Stickstoff und mehr als fünfundzwanzigmal wasserlöslicher als Sauerstoff.“[3]
[1] „Aromatische Verbindungen und solche mit einem niedrigen Molekulargewicht sind im allgemeinen toxischer, neigen aber dazu, sich vom Ölteppich durch Verdunstung und Lösung innerhalb weniger Stunden zu trennen, da sie am flüchtigsten und wasserlöslichsten sind.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] wasserlösliche Farbe/Stoffe/Substanzen/Vitamine

Wortbildungen:

[1] Wasserlöslichkeit

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „wasserlöslich
[1] canoonet „wasserlöslich
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalwasserlöslich
[1] Duden online „wasserlöslich

Quellen:

  1. Wolfgang Müller: Das Gegenwort-Wörterbuch. Walter de Gruyter, 2000, ISBN 3110168855, Seite 187
  2. Drösser: Klärende Spucke. Stimmt’s?. In: Zeit Online. Nummer 45/2003, 30. Oktober 2003, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 30. November 2012).
  3. Robert L. Wolke: Woher weiß die Seife, was der Schmutz ist?. Kluge Antworten auf alltägliche Fragen. Piper Verlag, München 2005, ISBN 3492046681, Seite 33
  4. Timothy O’Riordan (Herausgeber): Umweltwissenschaften und Umweltmanagement. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 1996, ISBN 3540612106, Seite 458