vom Regen in die Traufe kommen

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vom Regen in die Traufe kommen (Deutsch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

Worttrennung:

vom Re·gen in die Trau·fe kom·men

Aussprache:

IPA: [fɔm ˌʁeːɡŋ̍ ɪn diː ˈtʁaʊ̯fə kɔmən]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild vom Regen in die Traufe kommen (Info)

Bedeutungen:

[1] aus einer unangenehmen Situation in eine noch unangenehmere geraten

Herkunft:

An der Tropfkante des Daches (der Traufe) fließt das Wasser, das bei Regen auf die Dachfläche fällt, gesammelt ab. Wer sich aus dem Regen in die Traufe begibt, bekommt also noch mehr Wasser ab als vorher.[1]

Beispiele:

[1] Meine unglücklich verheiratete Nachbarin hat sich scheiden lassen und hat wieder frisch geheiratet. Ich habe den Neuen kennen gelernt. Oh je, oh je. Ich glaube jetzt kommt sie vom Regen in die Traufe!
[1] Um dort einer misslichen Lage zu entgehen, geriet ich hier in eine viel schlimmere – vom Regen in die Traufe kommen, wie man hier zu sagen pflegte. [2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Redensarten-Index „vom Regen in die Traufe
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Regen
[1] The Free Dictionary „Regen

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 3. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-04073-4: Traufe, Seite 862
  2. Emilia Busse: Die Nebel der Liebe: Es begann im Winter…. 2009.