versöhnen

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versöhnen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich versöhnte
du versöhnst
er, sie, es versöhnt
Präteritum ich versöhnte
Konjunktiv II ich versöhnte
Imperativ Singular versöhne!
versöhn!
Plural versöhnt!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
versöhnt haben
Alle weiteren Formen: Flexion:versöhnen

Worttrennung:

ver·söh·nen, Präteritum: ver·söhn·te, Partizip II: ver·söhnt

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈzøːnən]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild versöhnen (Info)
Reime: -øːnən

Bedeutungen:

[1] transitiv: jemanden veranlassen, mit jemandem nach einem Streit wieder Frieden zu schließen
[2] reflexiv: sich nach einem Streit wieder vertragen
[3] reflexiv: sich mit einem widrigen Umstand abfinden

Herkunft:

Erbwort von mittelhochdeutsch versüenen → gmh, versuonen → gmh zu althochdeutsch firsuonen → gmh, einer Ableitung zum Substantiv Sühne[1]

Beispiele:

[1] „Dabei sei die Konferenz eine gute Gelegenheit, um die Märkte mit der Notenbank zu versöhnen.“[2]
[2]
[3]

Wortbildungen:

Adjektive: unversöhnlich, versöhnbar, versöhnlich
Konversionen: Versöhnen, versöhnend, versöhnt
Substantiv: Versöhner, Versöhnung


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „versöhnen
[1] canoo.net „versöhnen
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „versöhnen
[1–3] The Free Dictionary „versöhnen
[1–3] Duden online „versöhnen

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 25., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2011, ISBN 978-3-11-022364-4, DNB 1012311937, Seite 957, Eintrag „versöhnen“.
  2. Sophie Schimanski: Geldpolitik: Die Ratlosigkeit der Notenbanker. In: Deutsche Welle. 25. August 2016 (URL, abgerufen am 27. August 2016).