unterbezahlen

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unterbezahlen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich unterbezahle
du unterbezahlst
er, sie, es unterbezahlt
Präteritum ich unterbezahlte
Konjunktiv II ich unterbezahlte
Imperativ Singular unterbezahl!
unterbezahle!
Plural unterbezahlt!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
unterbezahlt haben
Alle weiteren Formen: Flexion:unterbezahlen

Anmerkung:

Das Verb unterbezahlen ist untrennbar, bildet den erweiterten Infinitiv aber wie ein trennbares Verb: unterzubezahlen[1] Es wird häufig als Infinitiv und Partizip verwendet, Konjunktiv und Präteritum sind ungewöhnlich.[2]

Worttrennung:

un·ter·be·zah·len, Präteritum: un·ter·be·zahl·te, Partizip II: un·ter·be·zahlt

Aussprache:

IPA: [ˈʊntɐbəˌt͡saːlən]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] jemandem weniger Lohn/Gehalt/Entgelt geben, als für die Leistung angemessen ist oder einer Regelung entsprechend gezahlt werden sollte

Herkunft:

Derivation (Ableitung) zum Verb bezahlen mit dem Derivatem unter-

Sinnverwandte Wörter:

[1] ausbeuten

Gegenwörter:

[1] überbezahlen

Beispiele:

[1] „Den [den Tee] trinkst du mit schlechtem Gewissen, weil du ihn unterbezahlt hast und deshalb die Kaffeepflücker Guatemalas hungern.“[3]
[1] „Ich erklärte meine Mandantinnen zu Opfern unserer heuchlerischen Gesellschaft, die Frauen unterbezahle, sie aber strafrechtlich verfolge, wenn sie sich zur Prostitution gezwungen sähen.“[4]
[1] „Leonhards Masche, seine Galerie-Damen irgendwie gänzlich tariflos aber auf jeden Fall unterzubezahlen, führt zu dauernden Kündigungen.“[5]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] unterbezahlt sein

Wortbildungen:

Unterbezahlung

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „unterbezahlen
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „unterbezahlen
[1] The Free Dictionary „unterbezahlen
[1] Duden online „unterbezahlen

Quellen: