unter den Hammer bringen

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unter den Hammer bringen (Deutsch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

Worttrennung:
un·ter den Ham·mer brin·gen

Aussprache:
IPA: [ˈʊntɐ deːn ˈhamɐ ˈbʁɪŋən]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] transitiv: etwas versteigern

Herkunft:
[1] Die Redewendung geht auf den Umstand zurück, dass bei Versteigerungen der Zuschlag an den Höchstbietenden mit einem Hammerschlag des Auktionators erfolgt.[1]

Synonyme:
[1] versteigern, verauktionieren

Gegenwörter:
[1] verlosen, verschenken

Oberbegriffe:
[1] verkaufen

Unterbegriffe:
[1] öffentlich versteigern

Beispiele:
[1] Im Frankfurter Museum für Moderne Kunst wird so am 16. Februar der Deutschlandchef von Christie's, Andreas Rumbler, gleich 30 Objekte unter den Hammer bringen.[2]
[1] Claudia Nowak will nur wenige Dinge nicht unter den Hammer bringen. „Zwei Oldtimer von 1913 und 1924 geben wir nicht her, und auch den Meisterbrief meines Vaters behalte ich natürlich“, sagt Nowak.[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „unter den Hammer bringen
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „unter den Hammer bringen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonunter+den+Hammer+bringen

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik. In: Der Duden in zwölf Bänden. 3., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Band 11, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2008, ISBN 978-3-411-04113-8 Seite 321.
  2. Claudia Herstatt: Auktionen für den guten Zweck. In: Zeit Online. Nummer 08/2006, 16. Februar 2006, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 20. Januar 2013).
  3. Sebastian Viehmann: Blitz unterm Hammer. Versteigerung Opel Autohaus. In: FOCUS Online. 15. Juni 2009, ISSN 0943-7576 (URL, abgerufen am 20. Januar 2013).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: unter den Hammer kommen