tagein tagaus

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tagein tagaus (Deutsch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

Nebenformen:

[1] tagaus tagein, tagein und tagaus, tagaus und tagein

Worttrennung:

tag·ein tag·aus

Aussprache:

IPA: [taːkˈʔaɪ̯n taːkˈʔaʊ̯s]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild tagein tagaus (Info)

Bedeutungen:

[1] kennzeichnet einen Vorgang, der sich wiederholend über einen längeren, mehrere Tage umfassenden Zeitraum erstreckt

Beispiele:

[1] Mit drolligen Bürstenraupen auf den Hälsen, kopfnickend, traben sie kurzspurig, ohne Ermüdung zu kennen; das Geräusch ihrer kleinen Hufe läutet tagein tagaus auf dem Asphalt, von Schellenrasseln begleitet … [1]
[1] Da fiel ihnen beiden ein Trauriges ein; ihr - der Platz am Fenster, an dem sie tagaus tagein nähte; man sah eine häßliche, schwarze Feuermauer von dort und niemals Sonne. [2]
[1] Das ist die Geschichte der seligen Bernadette, zu der Hunderttausende in Lourdes beten. Tagaus, tagein… Aber immer andre. [3]
[1] In diesem großen Palast, der eigentlich aus sehr vielen Palästen bestand, lebte auch ein kleiner Zwerg, der Nabu-Kin hieß und die Laute schlug und Witze riß tagaus und tagein. [4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „tagein tagaus
[*] Duden online „tagein

Quellen:

  1. (Willy Seidel, Die magische Laterne des Herrn Zinkeisen, z.n. Projekt Gutenberg)
  2. (Rainer Maria Rilke, Die Flucht, z.n. Projekt Gutenberg)
  3. (Kurt Tucholsky, Unter anderem in den Pyrenäen, z.n. Projekt Gutenberg)
  4. (Paul Scheerbart, Nabu-Kin, z.n. Projekt Gutenberg)