stallen
Erscheinungsbild
stallen (Deutsch)
[Bearbeiten]| Person | Wortform | |||
|---|---|---|---|---|
| Präsens | ich | stalle | ||
| du | stallst | |||
| er, sie, es | stallt | |||
| Präteritum | ich | stallte | ||
| Konjunktiv II | ich | stallte | ||
| Imperativ | Singular | stall! stalle! | ||
| Plural | stallt! | |||
| Perfekt | Partizip II | Hilfsverb | ||
| gestallt | haben | |||
Alle weiteren Formen: Flexion:stallen | ||||
Worttrennung:
- stal·len, Präteritum: stall·te, Partizip II: ge·stallt
Aussprache:
Bedeutungen:
- [1] selten: in einem Unterbringungsort für Tiere (Stall) halten/sein, dorthin bringen
- [2] regional, über Pferde: Harn lassen, urinieren
Herkunft:
- Derivation (Ableitung) zum Substantiv Stall
Sinnverwandte Wörter:
- [1] einstellen, unterstellen
- [2] harnen, pissen, urinieren
Gegenwörter:
- [1] rauslassen
Unterbegriffe:
- [1] einstallen
Beispiele:
- [1] Mehr als drei Pferde können wir nicht stallen, weil uns der Platz fehlt.
- [1] „Item/wen schon nicht gnug Pferdeställe an einem ort sindt/ligt nichts dran/sie stallen die Pferde wolldieweil in Kirchen/Clausen/Capellen/Kammern.“ (1611)[1]
- [2] Der Hengst stallt.
Charakteristische Wortkombinationen:
Wortbildungen:
- [2] Stall
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] in einem Unterbringungsort für Tiere (Stall) halten/sein, dorthin bringen
[2] über Pferde: Harn lassen, urinieren
- [1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „stallen“
- [1, 2] Duden online „stallen“
- [1, 2] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „stallen“
- [1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „stallen“
Quellen:
- ↑ KriegsOrdnung, zu wasser vnd Landt: Kurtzer vnd Eigentlicher Vnderricht, Adam Junghans. Abgerufen am 28. Juli 2019.
