sozusagen

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sozusagen (Deutsch)[Bearbeiten]

Adverb[Bearbeiten]

Worttrennung:

so·zu·sa·gen

Aussprache:

IPA: [ˌzoːt͡suˈzaːɡŋ̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild sozusagen (Info)
Reime: -aːɡn̩

Bedeutungen:

[1] Einleitung eines bildlich (metaphorisch) gemeinten Ausdrucks: gewissermaßen

Abkürzungen:

[1] soz., szs.

Herkunft:

zusammengesetzt aus so, zu und sagen

Synonyme:

[1] quasi, eine Art, so gesagt, gewissermaßen, gleichsam

Beispiele:

[1] Ich bin sozusagen der „Kaiser vom Schrottplatz“.
[1] „Ihretwegen mache ich mir keine Sorgen, sie sprach sozusagen gar nicht, außer mit Bébert in seinem Sack, Kosewörter, Gespräche zwischen ihnen…“[1]
[1] „Nach der vollzogenen Beschneidung des Itzig Finkelstein rannte meine Mutter aufgeregt nach Hause, alarmierte sofort meine fünf Väter, holte mich aus der Wiege und legte mich auf den Küchentisch, in der Absicht, mich meines Gliedes zu berauben, es sozusagen abzuschneiden.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „sozusagen
[*] canoonet „sozusagen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalsozusagen
[1] The Free Dictionary „sozusagen

Quellen:

  1. Louis-Ferdinand Céline: Norden. 2. Auflage. Roman. Rowohlt Taschenbuch, Reinbek 2007, ISBN 978-3-499-15499-7, Seite 56. Französische Originalausgabe 1964.
  2. Edgar Hilsenrath: Der Nazi & der Friseur. Roman. 15. Auflage. dtv, München 2017, ISBN 978-3-423-13441-5, Seite 13. Zuerst 1977 erschienen.