schnüffeln

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schnüffeln (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich schnüffele
du schnüffelst
er, sie, es schnüffelt
Präteritum ich schnüffelte
Konjunktiv II ich schnüffelte
Imperativ Singular schnüffele!
Plural schnüffelt!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
geschnüffelt haben
Alle weiteren Formen: Flexion:schnüffeln

Worttrennung:

schnüf·feln, Präteritum: schnüf·fel·te, Partizip II: ge·schnüf·felt

Aussprache:

IPA: [ˈʃnʏfl̩n], Präteritum: [ˈʃnʏfl̩tə], Partizip II: [ɡəˈʃnʏfl̩t]
Hörbeispiele: —, Präteritum: —, Partizip II:
Reime: -ʏfl̩n

Bedeutungen:

[1] etwas riechend zu erkennen suchen, etwas beriechen
[2] etwas ausspionieren
[3] Drogen über die Nase einnehmen

Herkunft:

im 17. Jahrhundert von niederdeutsch snuffelen mit der gleichen Bedeutung entlehnt[1]

Synonyme:

[1] riechen, schnuppern
[2] spionieren

Beispiele:

[1] Der Hund schnüffelte an dem Baum.
[1] „Da wird dann an jeder einzelnen geschnüffelt und gerochen - und auch wenn sonst nichts gefunden wird, eine Palette Teelichte und das eine oder andere Gebinde Duftkerzen wird garantiert mitgenommen.“[2]
[2] Vorsicht, der schnüffelt hier herum.
[3] Er schnüffelt Klebstoff.

Wortbildungen:

[1] beschnüffeln, erschnüffeln
[1] Geschnüffel, Schnüffelei, Schnüffler

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[(2, 3)] Wikipedia-Artikel „schnüffeln
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „schnüffeln
[1–3] canoo.net „schnüffeln
[?] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonschnüffeln“ z. Zt. nicht erreichbar
[1–3] The Free Dictionary „schnüffeln
[1–3] Duden online „schnüffeln

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „schnüffeln“, Seite 821.
  2. Helge Jepsen: Frauenspielzeug. Eine beinahe vollständige Sammlung lebensnotwendiger Dinge. Hoffmann und Campe, Hamburg 2010, ISBN 978-3-455-38079-8, Seite 43.