scheißegal

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

scheißegal (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
scheißegal
Alle weiteren Formen: Flexion:scheißegal

Alternative Schreibweisen:

Schweiz und Liechtenstein: scheissegal

Worttrennung:

scheiß·egal, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [ˈʃaɪ̯sʔeˌɡaːl]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] derb: völlig gleichgültig

Herkunft:

Ableitung zu egal mit dem negativ verstärkenden Derivatem (hier: Präfixoid) Scheiß-

Synonyme:

[1] piepegal, schietegal

Oberbegriffe:

[1] egal

Beispiele:

[1] Es ist mir ehrlich gesagt scheißegal, was er dazu meint.
[1] „Ich fand zuerst nicht, dass es scheißegal war, aber Papa hatte vielleicht doch recht, ärgern sollte ich mich über so etwas nicht, und so war es mir schließlich auch scheißegal.[1]
[1] „Erinnern Sie sich noch an diesen an und für sich scheißegalen Satz und an seinen schweinchenhaften Urheber, aus dessen Mund er aber dann so richtig reingehauen hat?“[2]
[1] „Das Buch endet in aufatmendem Schimpfen über die ‚Grafschaft Neuruppin, die mir im Grunde genommen scheißegal ist, ein scheißegaler Tempelgarten, ein scheißegaler Schinkel, ein scheißegaler Zopfstil, eine scheißegale Schlacht bei Fehrbellin - hätten die Schweden bloß damals gesiegt‘.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „scheißegal
[*] canoo.net „scheißegal
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonscheißegal
[1] The Free Dictionary „scheißegal
[1] Duden online „scheißegal

Quellen:

  1. Hanns-Josef Ortheil: Die Berlinreise. Roman eines Nachgeborenen. Luchterhand, München 2014, ISBN 978-3-630-87430-2, Seite 177.
  2. Josef Winkler: Der Power-Nap der Unvernunft. In: taz.de. 11. August 2011, abgerufen am 3. Februar 2016.
  3. Frank Pergande: Komm in den totgemüllten Park. In: FAZ.net. 7. Februar 2006, abgerufen am 3. Februar 2016.