schüchtern

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schüchtern (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
schüchtern schüchterner am schüchternsten
Alle weiteren Formen: Flexion:schüchtern

Worttrennung:

schüch·tern, Komparativ: schüch·ter·ner, Superlativ: am schüch·terns·ten

Aussprache:

IPA: [ˈʃʏçtɐn], Komparativ: [ˈʃʏçtɐnɐ], Superlativ: [ˈʃʏçtɐnstn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild schüchtern (Info), Komparativ: Lautsprecherbild schüchterner (Info), Superlativ: Lautsprecherbild am schüchternsten (Info)
Reime: -ʏçtɐn

Bedeutungen:

[1] anderen gegenüber gehemmt

Herkunft:

16. Jahrhundert, zuerst auf Tiere bezogen „scheu gemacht“, von mittelniederdeutsch schüchteren „scheuchen, scheu weglaufen“ [1][2]

Synonyme:

[1] scheu, zaghaft, zurückhaltend

Gegenwörter:

[1] forsch

Beispiele:

[1] „Dreimal hebt das Mädchen zögernd an, und nur schüchtern, aber desto überzeugender kommt über ihre Lippen, was sie sagen will oder sagen muß, bis es am Ende, wenn auch kaum ausgesprochen, doch ganz deutlich geworden ist.“[3]
[1] „Was die Kinder angeht, so sind sie in der fremden Umgebung und infolge der sprachlichen Schwierigkeiten in der Unterhaltung mit den schottischen Damen und Herren zunächst schüchtern.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] schüchtern schweigen

Wortbildungen:

Schüchternheit

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „schüchtern
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „schüchtern
[1] canoo.net „schüchtern
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonschüchtern
[1] Duden online „schüchtern

Quellen:

  1. Duden online „schüchtern
  2. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „schüchtern
  3. Vollkommenes Gedicht. In: Die Zeit. 10. Oktober 1946 (online)
  4. Deutsche Kinder malen bunter. In: Der Spiegel. 22. Februar 1947 (online)

Ähnliche Wörter:

Schlüchtern