oldschool

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Nuvola apps korganizer.png Dieser Eintrag war in der 28. Woche
des Jahres 2018 das Wort der Woche.

oldschool (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv, indeklinabel[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
oldschool

Worttrennung:

old·school, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [ˈɔʊ̯ldˌskuːl]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] so wie es früher üblich war, aber heute nicht mehr modern ist (mit sentimentalem Bezug auf diese frühere Zeit)

Herkunft:

übernommen vom gleichbedeutenden englischen Idiom old school → en, zusammengesetzt aus old → enalt“ und school → enSchule[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] althergebracht, altmodisch, klassisch, nostalgisch, retro, traditionell, vintage

Gegenwörter:

[1] innovativ, modern, neuartig

Beispiele:

[1] „Mein wiederentdecktes Faible für Solitaire ist wohl etwas oldschool inzwischen. Dabei ist es das perfekte Bürospiel.“[2]
[1] „Oldschool ist auch der Klang des Motors. Der Einliter-Turbo knurrt wie ein Dreizylinder aus den Neunzigern.“[3]
[1] „Im Restaurant ‚Parzival‘ lasse ich gerne auch am Tisch flambieren. Meine Gäste schätzen diese wunderbar effektvolle Art der Zubereitung. Für manche mag das oldschool sein, ich liebe Feuer!“[4]
[1] Müde, schleppend und etwas oldschool finden viele den Wahlkampf in Deutschland.[5]
[1] Selbst wenn historisch Bezug genommen wird, wenn einer die Nazizeit etwa als ‚Vogelschiss‘ bezeichnet und zugleich wieder stolz sein will auf die Leistungen deutscher Soldaten ‚in zwei Weltkriegen‘ … Ist der dann etwa kein Neonazi? Nein, heißt es dann, ein Nazi, ob oldschool oder neo, könne nur jemand sein, der Adolf und die Schoah prima fände.[6]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Duden online „oldschool
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonoldschool

Quellen:

  1. Duden online „oldschool
  2. Im Siegestaumel fällt die Arbeit wieder leicht. In: Zeit Online. 15. September 2017, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 23. Oktober 2017).
  3. Der Hyundai i20 Active ist erfrischend und konservativ. In: sueddeutsche.de. 13. Juni 2016, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 23. Oktober 2017).
  4. Dirk Bismark: Im Endeffekt. Explorise Grebennikov, 2012, ISBN 9783941784215 (zitiert nach Google Books, abgerufen am 23. Oktober 2017).
  5. Amien Essif: Bundestagswahl - Kommentar: Langeweile im Wahlkampf? Von wegen!. In: Deutsche Welle. 17. September 2017 (URL, abgerufen am 8. Juli 2018).
  6. Tobias Ginsburg: Politische Begriffe - Darf man Rechtsextreme noch als rechtsextrem bezeichnen?. In: Deutschlandradio. 13. Juni 2018 (Deutschlandfunk Kultur / Berlin, Sendereihe: Politisches Feuilleton, Text und Audio, Dauer: 04:25 mm:ss, URL, abgerufen am 8. Juli 2018).