ochsen

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ochsen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich ochse
du ochst
er, sie, es ochst
Präteritum ich ochste
Konjunktiv II ich ochste
Imperativ Singular ochs!
ochse!
Plural ochst!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
geochst haben
Alle weiteren Formen: Flexion:ochsen

Worttrennung:

och·sen, Präteritum: ochs·te, Partizip II: ge·ochst

Aussprache:

IPA: [ˈɔksn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild ochsen (Info)
Reime: -ɔksn̩

Bedeutungen:

[1] intransitiv, umgangssprachlich: hart, angestrengt arbeiten, insbesondere lernen

Herkunft:

Das Verb entstammt der Studentensprache des 19. Jahrhunderts und beruht wie das ältere Synonym büffeln auf dem Vergleich mit einem schwer arbeitenden Zug- oder Arbeitstier (Ochse, Büffel).[1][2]

Synonyme:

[1] bimsen, büffeln, pauken, schuften

Oberbegriffe:

[1] arbeiten, lernen

Beispiele:

[1] Petra muss leider auch bei diesem schönen Wetter für ihr Staatsexamen ochsen.
[1] „Nein, eine Woche mindestens werde ich jetzt regelmäßig in die Penne gehen und gewaltig ochsen.“[3]

Wortbildungen:

Ochserei

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „ochsen
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „ochsen
[1] canoonet „ochsen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalochsen
[1] The Free Dictionary „ochsen
[1] Duden online „ochsen
[1] wissen.de – Wörterbuch „ochsen

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 „ochen“, Seite 662.
  2. Wolfgang Pfeifer et al.: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 8. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2005, ISBN 3-423-32511-9 „Ochse: ochsen“, Seite 942 f.
  3. Hans Fallada: Der eiserne Gustav. Roman. Aufbau, Berlin 2012, ISBN 978-3-7466-2860-8, Seite 385. Erstveröffentlichung 1938, revidiertes Manuskript 1962.