mutwillig

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mutwillig (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
mutwillig mutwilliger am mutwilligsten
Alle weiteren Formen: Flexion:mutwillig

Worttrennung:
mut·wil·lig, Komparativ: mut·wil·li·ger, Superlativ: am mut·wil·ligs·ten

Aussprache:
IPA: [ˈmuːtˌvɪlɪç]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] veraltend: nicht an Gefahren (Risiken) und/oder Folgen (Konsequenzen) denkend
[2] aus Mutwillen, mit böser Absicht verbunden

Herkunft:
Erbwort aus dem mittelhochdeutschen muotwillec → gmh[1]
strukturell: Ableitung von Mutwille mit dem Ableitungsmorphem -ig

Sinnverwandte Wörter:
[1] leichtfertig, leichtsinnig
[2] absichtlich, boshaft, böswillig, vorsätzlich, willentlich

Beispiele:
[1] Durch mutwillige Übertreibungen gelang es ihm, die Diskussion zu beenden.
[1] Sie setzte sein Leben mutwillig aufs Spiel.

Charakteristische Wortkombinationen:
[2] mutwillige Zerstörung, etwas mutwillig beschädigen

Wortbildungen:
[2] Mutwilligkeit

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „mutwillig
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „mutwillig
[*] canoonet „mutwillig
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonmutwillig
[1] The Free Dictionary „mutwillig
[2] wissen.de – Wörterbuch „mutwillig
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „mutwillig
[2] Duden online „mutwillig
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1180.

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1180.