mausen

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mausen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich mause
du maust
er, sie, es maust
Präteritum ich mauste
Konjunktiv II ich mauste
Imperativ Singular mause!
Plural maust!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
gemaust haben
Alle weiteren Formen: Flexion:mausen

Worttrennung:

mau·sen, Präteritum: maus·te, Partizip II: ge·maust

Aussprache:

IPA: [ˈmaʊ̯zn̩], Präteritum: [ˈmaʊ̯stə], Partizip II: [ɡəˈmaʊ̯st]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild mausen (Info), Präteritum: —, Partizip II:
Reime: -aʊ̯zn̩

Bedeutungen:

[1] veraltet, von Tieren: eine Maus fangen, um sie dann zu fressen
[2] umgangssprachlich: etwas entwenden, stehlen, klauen
[3] landschaftlich, vulgär: Geschlechtsverkehr (Koitus) durchführen
[4] PC: eine Computermaus benutzen

Herkunft:

[2] In dieser Bedeutung seit dem 16. Jahrhundert belegt, übertragen aus Bedeutung [1][1]

Synonyme:

[2] fladern, mopsen, stibitzen
[3] Sex haben, Liebe machen, koitieren, kopulieren, penetrieren; derb: ficken, bumsen, es mit jemandem treiben, poppen, rammeln, siehe auch: WikiSaurus:koitieren

Beispiele:

[1] Unsere Katze maust zwar fleißig, legt die toten Mäuse aber dann vor der Tür ab.
[2] „‚[...] Wo haben Sie die zwei Zentner gelassen, Schulz? Ich wiege nach. Los, wieder rauf mit dem Sack auf die Waage.‘ ‚Ist zusammengeschnurrt in der Hitze, der Weizen‘, läßt sich der alte Speicherarbeiter Kube vernehmen. [...] ‚[...] Hast ihn nach Hause getragen zu Muttern, was? Zusammengeschnurrt, wenn ich das höre! Geklaut ist er, hier mausen doch alle.‘“[2]
[3] Ey, hast du mit meiner Freundin gemaust?
[4] Ich mause (mit der PC-Maus) durch den Internet-Browser.

Sprichwörter:

[1] die Katze lässt das Mausen nicht

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „mausen
[1, 2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „mausen
[1–3] Duden online „mausen
[*] canoo.net „mausen
[2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonmausen
[1, 2] The Free Dictionary „mausen

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 607
  2. Hans Fallada: Kleiner Mann – was nun?. 3. Auflage. Aufbau-Verlag, Berlin, Weimar 1967, Seite 78

Ähnliche Wörter:

Mäusen, mausern, (am) mausten, mauzen