makkaronische Dichtung

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makkaronische Dichtung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f, Wortverbindung, adjektivische Deklination[Bearbeiten]

starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ makkaronische Dichtung
Genitiv makkaronischer Dichtung
Dativ makkaronischer Dichtung
Akkusativ makkaronische Dichtung
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ die makkaronische Dichtung
Genitiv der makkaronischen Dichtung
Dativ der makkaronischen Dichtung
Akkusativ die makkaronische Dichtung
gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ eine makkaronische Dichtung
Genitiv einer makkaronischen Dichtung
Dativ einer makkaronischen Dichtung
Akkusativ eine makkaronische Dichtung

Worttrennung:

mak·ka·ro·ni·sche Dich·tung, kein Plural

Aussprache:

IPA: [makaˈʁoːnɪʃə ˈdɪçtʊŋ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Literaturwissenschaft: Bezeichnung für literarische Texte, in denen fremdsprachige Elemente mit der einheimischen Morphologie (Flexion) verwendet werden

Herkunft:

[1] „Der Name geht möglicherweise auf das italienische Nationalgericht zurück.“[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Nudelvers

Oberbegriffe:

[1] Dichtung

Beispiele:

[1] „Die Geschichte der makkaronischen Dichtung beginnt mit dem Italiener Tifi degli Odasi, der 1488 in Padua auf dem Sterbebett anordnete, sein Gedicht, das einen Makkaroni-Hersteller zur Hauptperson hat, dürfe nicht gedruckt werden.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „makkaronische Dichtung
[1] Gero von Wilpert: Sachwörterbuch der Literatur. 8., verbesserte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2001, Stichwort: „Makkaronische Dichtung“. ISBN 3-520-23108-5.

Quellen:

  1. Christoph Gutknecht: Lauter böhmische Dörfer. Wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen. Beck, München 1995, Seite 166. ISBN 3-406-39206-7.
  2. Gutknecht: Lauter böhmische Dörfer. Wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen. S. 166.