lexikographisch

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lexikographisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
lexikographisch
Alle weiteren Formen: Flexion:lexikographisch

Alternative Schreibweisen:

lexikografisch

Worttrennung:

le·xi·ko·gra·phisch, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [lɛksikoˈɡʁaːfɪʃ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild lexikographisch (Info)
Reime: -aːfɪʃ

Bedeutungen:

[1] die Lexikographie betreffend

Herkunft:

Rückbildung zu Lexikographie mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -isch

Beispiele:

[1] „Auch die beeindruckenden lexikographischen Bemühungen unserer Wörterbücher helfen uns nicht bei unserem Problem, Wörter abzugrenzen und zu isolieren…“[1]
[1] „Es ist ein lexikographisches Problem, ob sich Sememe eines polysemen Wortes in Haupt- und Nebenbedeutungen gliedern lassen; denn dadurch müßte die Reihenfolge der Bedeutungsangaben im Wörterbuch geregelt werden.“[2]
[1] „Nicht gerechnet sind dabei Mehrworteinheiten wie ›ins Gras beißen‹ oder ›jemandem ein Ohr abhauen‹, die ihrer Bedeutung nach (›sterben‹ bzw. ›zutexten‹) streng genommen auch den Status einer lexikalischen Einheit haben (Burger et al. 2007 gibt umfassend über solche Mehrwortwörter Auskunft; die spezifischen Probleme bei ihrer lexikographischen Erfassung werden in Ďurčo 2010 diskutiert).“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „lexikographisch
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „lexikographisch

Quellen:

  1. Christoph Gutknecht: Lauter böhmische Dörfer. Wie die Wörter zu ihrer Bedeutung kamen. Beck, München 1995, Seite 82. ISBN 3-406-39206-7.
  2. Thea Schippan: Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Niemeyer, Tübingen 1992, Seite 167. ISBN 3-484-73002-1.
  3. Wolfgang Klein: Von Reichtum und Armut des deutschen Wortschatzes. In: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (Herausgeber): Reichtum und Armut der deutschen Sprache. Erster Bericht zur Lage der deutschen Sprache. de Gruyter, Berlin/Boston 2013, ISBN 978-3-11-033462-3, Seite 15–55, Zitat Seite 34.. In eckigen Klammern: kursiv gedruckt.