let’s fetz

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

let’s fetz (Deutsch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

Alternative Schreibweisen:

let’s fetz’, lets fetz, letz fetz, lets fets

Worttrennung:

let’s fetz

Aussprache:

IPA: [ˈlɛt͡s ˈfɛt͡s]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild let’s fetz (Info)

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich: Aufforderung, mit etwas zu beginnen, im Sinne von „Leg los!“/„Legt los!“, „Auf gehts!“; ferner als Aufforderung, sich anzustrengen, sich zu bemühen, im Sinne von „Gib dir Mühe!“/„Gebt euch Mühe!“

Beispiele:

[1] „‚Kommt ihr?‘, hörten sie Nikelks dumpfe Stimme aus dem Flur.
‚Ja!‘, rief Alina und schnappte sich die Koffer der Jungen.
‚Let’s fetz!‘, rief Philip spaßeshalber und rannte humpelnd aus dem Raum.
‚Ja, let’s fetz. Na, dann …‘, murmelte Julius leise und rannte seinem Freund hinterher.“[1]
[1] „Sie sprangen auf das Motorrad. Kalle folterte den Gashebel, der Motor heulte auf. »Let’s fetz!‘, schrie er.“[2]
[1] „Gelegentliches Gelächter derer, die sich etwas näher befanden und auch seine Worte verstanden, ließ erkennen, dass er Stimmung zu machen wusste, spätestens am Ende seiner Rede merkte es jeder, als er nämlich der Musik einen Wink gab und mit deren Einsetzen selbst mit einigen sägenden Tanzbewegungen begann, wobei er »Let’s fetz!« ins Mikrofon brüllte.“[3]
[1] „Let’s fetz, sprach der Frosch und sprang in den Mixer!“[4]
[1] „Ich stellte mich allein auf die Bühne, improvisierte eine Begrüßung: »Öhm, bonjour Brüssel! Goedendag Belgien! Ick verheugen, dass ihr alle hier seid. Let’s fetz!«“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Helmut Henne: Jugend und ihre Sprache. Darstellung, Materialien, Kritik. Walter de Gruyter, Berlin/New York 1986, ISBN 3-11-010967-0, Seite 122 (Google Books).
[1] Wolfgang Melzer: Synonymwörterbuch der Umgangssprache, sinnverwandter Redewendungen und Beleidigungen. Books on Demand, Norderstedt 2015, ISBN 978-3-7386-7040-0, Seite 66 (Google Books).

Quellen:

  1. Sarah Nicola Heidner: Julius Lercher und der Drachenzahn. Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2011, ISBN 978-3-86268-533-2, Seite ‹ohne Seitenangabe› (E-Book; zitiert nach Google Books).
  2. Viktoria Ruika-Franz: Der liebe Gott und die gebratene Taube. Erzählungen. Books on Demand, Norderstedt 2012, ISBN 978-3-8448-2109-3, Seite 141 (Zitiert nach Google Books).
  3. Volkmar Braunbehrens: Lorettoberg. Kriminalroman. Gmeiner Verlag, Meßkirch 2013, ISBN 978-3-8392-4147-9, Seite 66 (Zitiert nach Google Books).
  4. Marc Hartkamp: Zu dunkler Stunde. Horror von Marc Hartkamp. Twilight-Line, Wasungen 2013, ISBN 978-3-941122-88-8, Seite 15 (Zitiert nach Google Books).
  5. Dieter Bohlen; mit Katja Kessler: Nichts als die Wahrheit. Heyne, München 2014, ISBN 978-3-641-12203-4, Seite ‹ohne Seitenangabe› (E-Book; zitiert nach Google Books).