lästiges Wimmerl

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lästiges Wimmerl (Deutsch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

Worttrennung:

läs·ti·ges Wim·merl

Aussprache:

IPA: [ˈlɛstɪɡəs ˈvɪmɐl]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] bayrisch umgangssprachlich: aufdringliches, nerviges Kind; penetrante Person, die einen ständig bedrängt

Synonyme:

[1] Nervensäge

Sinnverwandte Wörter:

[1] Plagegeist, Quälgeist, Störenfried

Beispiele:

[1] Mein Nachbar ist ein lästiges Wimmerl: Sobald ich im Garten arbeite, stellt er sich an den Zaun und gibt mir stundenlang gute Ratschläge.
[1] Kümmer du dich mal um die lästigen Wimmerl, sie sind ja schließlich auch deine Kinder!
[1] „Bei Agnes kommt noch erschwerend hinzu, dass sie das ist, was man in München als »lästiges Wimmerl« bezeichnet. Wenn du so unvorsichtig bist, zu ihr mehr als bloß »Servus« zu sagen, bleibt sie den ganzen Abend wie eine Klette an dir kleben, lässt sich drei Cola spendieren und labert dich voll mit schwachsinnigem Zeug.“[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Ludwig Zehetner: Bairisches Deutsch. Lexikon der deutschen Sprache in Altbayern. 4. Auflage. edition vulpes, Regensburg 2014, ISBN 3-939112-50-1 „Wimmerl: lästiges Wimmerl“, Seite 381.

Quellen:

  1. Hans Schlagintweit: Monaco Hansi: Meine wilde Jugend im München der 60er- und 70er-Jahre. Riva Verlag, 2015, ISBN 9783864137471 (zitiert nach Google Books, abgerufen am 3. April 2018).