kontraproduktiv

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kontraproduktiv (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
kontraproduktiv kontraproduktiver am kontraproduktivsten
Alle weiteren Formen: Flexion:kontraproduktiv

Worttrennung:

kon·tra·pro·duk·tiv, Komparativ: kon·tra·pro·duk·ti·ver, Superlativ: kon·tra·pro·duk·tivs·ten

Aussprache:

IPA: [ˈkɔntʁaˑpʁodʊkˌtiːf]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild kontraproduktiv (Info), Lautsprecherbild kontraproduktiv (Österreich) (Info)

Bedeutungen:

[1] nicht dem Zweck dienlich, sondern eher schädlich für das Erreichen des Ziels

Herkunft:

Kompositum, zusammengesetzt aus dem Präfix kontra- und dem Adjektiv produktiv

Synonyme:

[1] abträglich, zweckwidrig

Gegenwörter:

[1] produktiv, zweckdienlich, zielführend

Beispiele:

[1] Manche Wiktionary-Einträge sind eher kontraproduktiv.
[1] „Am kontraproduktivsten ist die ‚Gegnerin‘: Sie versteht den Job des Mannes als Konkurrenz, beansprucht ständig mehr Zeit und impft dem Liebsten so ein schlechtes Gewissen ein.“[1]
[1] Um Chancengerechtigkeit [unter Schülern] zu fördern, sei gerade dies [die Entmischung von Wohngebieten mit sozial starken und schwachen Familien infolge steigender Mieten] kontraproduktiv.[2]

Wortbildungen:

Kontraproduktivität

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „kontraproduktiv
[1] canoonet.eu „kontraproduktiv
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonkontraproduktiv

Quellen:

  1. http://www.welt.de/print-welt/article154995/Nimm_dir_eine_Hausfrau.html
  2. Silke Fokken: Studie zur Chancengerechtigkeit – Das leere Versprechen vom Aufstieg durch Bildung. In: Spiegel Online. 22. Oktober 2018, ISSN 0038-7452 (URL, abgerufen am 28. Oktober 2018).