kiffen

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kiffen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich kiffe
du kiffst
er, sie, es kifft
Präteritum ich kiffte
Konjunktiv II ich kiffte
Imperativ Singular kiffe!
kiff!
Plural kifft!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
gekifft haben
Alle weiteren Formen: Flexion:kiffen
[1] „Les fumeurs de kiff“ (etwa 1887) von Gabriel Ferrier stellt Männer dar, die in geselliger Runde kiffen
[1] „La fumeuse de Haschisch“ (1900) von Émile Bernard stellt eine kiffende Frau dar, die Haschisch aus einer Wasserpfeife konsumiert
[1] junge Frau, die an einem Joint ziehend kifft
[1] Clip eines jungen Mannes, der mittels einer Bong kifft

Worttrennung:

kif·fen, Präteritum: kiff·te, Partizip II: ge·kifft

Aussprache:

IPA: [ˈkɪfn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild kiffen (Info)
Reime: -ɪfn̩

Bedeutungen:

[1] intransitivJargonumgangssprachlich: Haschisch oder Marihuana rauchen

Herkunft:

Das ab 1963[1][2] bezeugte neuhochdeutsche Verb geht zurück auf die arabische Partikel كَيْفَ / كَيْف‎ (DMGkayfa / Pausa: kayf) →arwie[3][4], die zum Grundbestand des Arabischen gehört.[5] Ende des 8. Jahrhunderts kam eine substantivierte Ableitung mit der Bedeutung ‚Beschaffenheit, Eigenschaft[3] auf, zunächst in der Fachsprache der islamischen Theologen, die sich in der Frage der im Koran vorkommenden anthropomorphistischen Aussagen über Gott schon früh darauf geeinigt hatten, nicht mehr nach dem „Wie“ – بِلَا كَيْف‎ (DMG: bi-lā kayf)  – zu fragen.[5]
Dem abstrakten كَيْف‎ (DMGkayf) →ar-Begriff der islamischen Gelehrtenschaft stand bald in der Volkssprache, vielleicht unter dem Einfluss der Sufis (siehe »Scheich«), eine eher sinnliche Bedeutung ‚Wohlbefinden, gute Laune‘ gegenüber.[5] In dieser Bedeutung wurde das Wort ins Osmanisch-Türkische in gleicher Form كيف‎ (DMGkäyf, keyf; İA: keyf) → ota[6] übernommen.[5]tk. kejf ‘Befinden, Wohlbefinden’, dessen Betätigung im Sinne des Orientalen vor allem träumerisches Nichtstun beim Rauchen und Kaffeetrinken ist“[7] heißt es 1927 in einer Worterklärung bei Karl Lokotsch, die dem europäischen Bild vom »Orientalen« einen verbreiteten Zug hinzufügt (siehe »Haschisch«, »Assassine«).[5] Aufschlussreich an dieser Worterklärung ist allerdings auch, dass die Mittel ins Blickfeld geraten, mit denen ‚Wohlbefinden‘ erzeugt wird.[5] Von zwei anderen Mitteln berichtet Carsten Niebuhr schon 1772 aus der Gegend um Mekka:[8] „Weil die geringern Araber in den Staͤdten auch lieben Keif zu haben, d.i. vergnuͤgt zu ſeyn, die ſtarken Getraͤnke aber nicht bezalen, und vielleicht gar nicht bekommen koͤnnen; ſo rauchen ſie Haſchîſch, […].“[9] Tatsächlich ist nun ab dem 19. Jahrhundert eine weitere Bedeutungsentwicklung des Wortes belegt, diesmal allerdings nur im maghrebinischen Arabisch,[10] vor allem in Marokko und Algerien, wo arabisches كَيْف‎ (DMGkayf; mundartnah: kif,[11] kīf,[12] kēf) →ar über die Bedeutung ‚état de gaîté, d’ivresse, causé par le hachîch;[13] Rauchzustand infolge des Haschischkonsums‘[10] zur euphemistischen Bezeichnung für ‚le hachîch même;[13] Rauschdroge aus Cannabis sativa‘ wurde.[14] Dabei könnte auch ein anderer Spitzname für das Rauschmittel einen Einfluss ausgeübt haben – arabisches كَفّ‎ (DMGkaff) →ar,[15] wörtlich ‚Handfläche,[15] Handteller‘, wohl wegen der charakteristischen Blätterform – , der bereits bei dem ägyptischen Historiker al-Maqrīzī belegt ist.[14][16]
Kiff in diesem Sinne wird 1896 in einem deutschen Reisebericht aus Marokko von Elsa von Schabelsky[17] erwähnt.[14] Das Wort ist allerdings im Deutschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts weiter kaum belegt.[14] Erst kurz nach 1960[10][18][19] findet das Wort erneut in den deutschen Sprachschatz,[14] diesmal über eine Entlehnung des englischen kif → en,[20][21][22] das derselben arabischen Quelle entstammt[23] und ab 1808 in der Bedeutung ‚Rauschzustand, Anheiterung[10] sowie ‚Dröhnung[22] belegt ist. Wie bereits eingangs erwähnt entstand zu jener Zeit daraus die denominative Ableitung kiffen, die in den 1970er Jahren populär wurde, offenbar durch die sogenannten Hippies, die ihrerseits Bücher beispielsweise von Jack Kerouac gelesen hatten, der (in deutscher Übersetzung 1967) von Kif[24] in Marokko berichtet.[14]

Synonyme:

[1] umgangssprachlich: haschen
[1] umgangs- und jugendsprachlich: harzen, zischen
[1] Jargon: turnen

Oberbegriffe:

[1] rauchen

Unterbegriffe:

[1] umgangssprachlich: bekiffen, verkiffen, zukiffen
[1] umgangssprachlich[25]: jointen, eine Pfeife machen

Beispiele:

[1] Er sitzt den ganzen Tag in seinem Zimmer und kifft und macht nichts anderes.
[1] „Prokopp hat ein Blasinstrument und manchmal jazzt er mit Freunden und kifft.[26]
[1] „Er hatte stark gekifft und meinte, dass es keine Schwierigkeit sei, im Knast an das Zeug ranzukommen.“[27]
[1] „Du bist eine souveräne Rechtsperson, und wenn du dich tatsächlich in eine Wohngemeinschaft verziehst und billigen Wermut säufst und kiffst, und das paßt ihm nicht, dann hat er eben Pech gehabt.“[28]
[1] „Nun wird auch hier geklaut, gekifft und gekokst, und dann und wann wird einer erstochen.“[29]
[1] „Das waren Drogen, seiner Ansicht nach für jüngere Jahrgänge bestimmt, für Anne-Catherine zum Beispiel oder Christa Meinhold, die kifften, nicht allerdings für so junge wie Liliane, in deren Zimmer vor Tagen ein süßes Wölkchen schwebte, über das mit ihr noch zu reden sein würde.“[30]
[1] „Den ganzen Tag kiffen, sich niemals die Haare waschen und das Böse da beginnen lassen, wo die Raucherecke aufhört - als Bob Marley 1976 zum ersten Mal nach Deutschland kam, war es, als habe man auf ihn gewartet.“[31]
[1] „Dass der Angeklagte selber regelmässig kiffe, wird ihm in einem weiteren Anklagepunkt zur Last gelegt.“[32]
[1] „Wer von früher Jugend an kiffe, könne dauerhafte Hirnschäden erleiden.“[33]
[1] „Der Jammer ist, daß sie kifft – nein, nicht zum Vergnügen wie er, sondern aus Angst, nüchtern mit der Welt zu kollidieren und die Nerven zu verlieren.“[34]
[1] „Immer wenn Ingo mit Konrad zusammen ist, kiffen sie, und dann bepissen sie sich vor Lachen.“[35]
[1] „Sein Label Kitty-Yo baute ihn zum ‚President of the Berlin Underground‘ auf, er hampelte mit seiner Kollegin Peaches im rosafarbenen Showanzug herum, zeigte viel Brustpelz und kiffte.[36]
[1] „Einmal, als ich in einer Therapiestunde vor lauter Verzweiflung in Schluchzen ausbrach, tröstete mich Frau Dr. Sandmann verlegen und gab mir ganz vorsichtig den Tipp: »Kiff doch einfach mal, wenn es dir so schlecht geht.[…]«“[37]

Wortbildungen:

Substantive: Gekiffe, Kiffer, Kifferei
Verben: bekiffen, verkiffen, zukiffen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Hanf als Rauschmittel#Über die Lunge
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „kiffen
[*] canoo.net „kiffen
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „kiffen
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – Kleines Wörterbuch der Verlaufsformen im Deutschen „kiffen
[1] The Free Dictionary „kiffen
[1] Duden online „kiffen
[1] wissen.de – Wörterbuch „kiffen
[1] Wahrig Fremdwörterlexikon „kiffen“ auf wissen.de
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „kiffen
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonkiffen
[1] Heinz Küpper: Illustriertes Lexikon der deutschen Umgangssprache in 8 Bänden. 4. Band Haut–Kost, Klett, Stuttgart 1983, ISBN 3-12-570140-6, DNB 831065346, Stichwort »kiffen«, Seite 1469.
[1] Renate Wahrig-Burfeind (Herausgeber): Wahrig, Fremdwörterlexikon. 4. Auflage. Bertelsmann Lexikon-Verlag, Gütersloh/München 2001, ISBN 978-3-577-10603-0, Stichwort »kiffen«, Seite 464.
[1] Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7, Stichwort »kiffen«.
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 9. Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04059-9, DNB 98178948X (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »kiffen«.
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort »kiffen«, Seite 712.
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5 (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »kiffen«.
[1] Renate Wahrig-Burfeind: Brockhaus Wahrig Deutsches Wörterbuch. Mit einem Lexikon der Sprachlehre. In: Digitale Bibliothek. 9., vollständig neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. wissenmedia in der inmedia ONE GmbH, Gütersloh/München 2012, ISBN 978-3-577-07595-4 (CD-ROM-Ausgabe), Stichwort »kiffen«.
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 8., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Berlin 2015, ISBN 978-3-411-05508-1, Stichwort »kiffen«, Seite 995.

Quellen:

  1. Heinz Küpper: Illustriertes Lexikon der deutschen Umgangssprache in 8 Bänden. 4. Band Haut–Kost, Klett, Stuttgart 1983, ISBN 3-12-570140-6, DNB 831065346, Stichwort »kiffen«, Seite 1469.
  2. Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7, Stichwort »kiffen«.
  3. 3,0 3,1 Jörg Kraemer und Helmut Gätje (Begründer), bearbeitet von Manfred Ullmann et al.; Deutsche Morgenländische Gesellschaft (Herausgeber): Wörterbuch der klassischen arabischen Sprache. Band 1, ك‎, Otto Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 1970, Seite 496 ff.
  4. Hans Wehr, unter Mitwirkung von Lorenz Kropfitsch: Arabisches Wörterbuch für die Schriftsprache der Gegenwart. Arabisch - Deutsch. 5. Auflage. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1985, ISBN 3-447-01998-0, DNB 850767733, Stichwort »كيف‎«, Seite 1132.
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 5,4 5,5 Andreas Unger, unter Mitwirkung von Andreas Christian Islebe: Von Algebra bis Zucker. Arabische Wörter im Deutschen. Reclam, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-15-010609-9, DNB 979253837, Stichwort »Kiffen«, Seite 134.
  6. Ferit Devellioğlu: Osmanlıca-Türkçe Ansiklopedik Lûgat. Eski ve yeni harflerle. Aydın Kitabevi, Ankara 1986, Stichwort »keyf كيف‎«, Seite 615.
  7. Karl Lokotsch: Etymologisches Wörterbuch der europäischen Wörter orientalischen Ursprungs. In: Hermann Wirt, Wilhelm Streitberg † (Herausgeber): Indogermanische Bibliothek. Erste Abteilung: Sammlung indogermanischer Lehr- und Handbücher. II. Reihe: Wörterbücher. 3. Band, Carl Winter’s Universitätsbuchhandlung, Heidelberg 1927, Stichpunkt »1007. Ar. kaif«, Seite 81.
  8. Andreas Unger, unter Mitwirkung von Andreas Christian Islebe: Von Algebra bis Zucker. Arabische Wörter im Deutschen. Reclam, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-15-010609-9, DNB 979253837, Stichwort »Kiffen«, Seite 134–135.
  9. Carſten Niebuhr: Beſchreibung von Arabien. Aus eigenen Beobachtungen und im Lande ſelbſt geſammelten Nachrichten. Gedruckt in der Hofbuchdruckerey bey Nicolaus Moͤller, in Leipzig zu bekommen bey B. C. Breitkopf und Sohn, Kopenhagen 1772, Seite 57 (Zitiert nach Google Books).
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 Raja Tazi: Arabismen im Deutschen. Lexikalische Transferenzen vom Arabischen ins Deutsche. In: Stefan Sonderegger, Oskar Reichmann (Herausgeber): Studia Linguistica Germanica. 47. Band, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1998, ISBN 978-3-110-14739-1, DNB 953951359, Stichwort »Kif«, Seite 302.
  11. Mundartnahe Umschrift nach Richard S. Harrell; compiled by Thomas Fox, Mohammed Abu-Talib, with the assistance of Ahmed Ben Thami, Allal Chreibi, Habiba Kanouni, Ernest Ligon, Mohammed Mekaoui (Herausgeber): A Dictionary of Moroccan Arabic. Moroccan–English. Georgetown University Press, Washington, D.C. 1966, Stichwort »kif«, Seite 62.
  12. Mundartnahe Umschrift nach Francisco Moscoso García: Diccionario español – árabe marroquí. Junta de Andalucía, Dirección General de Coordinación de Políticas Migratorias, Sevilla 2005, ISBN 84-689-2464-4, Stichwort »Kif«, Seite 167.
  13. 13,0 13,1 R[einhart]. Dozy: Supplément aux Dictionnaires arabes. Tome Second, E. J. Brill, Leyde 1881, Stichpunkt »كَيْفٌ‎«, Seite 505 (Zitiert nach Digitalisat der MLU).
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 14,4 14,5 Andreas Unger, unter Mitwirkung von Andreas Christian Islebe: Von Algebra bis Zucker. Arabische Wörter im Deutschen. Reclam, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-15-010609-9, DNB 979253837, Stichwort »Kiffen«, Seite 135.
  15. 15,0 15,1 Hans Wehr, unter Mitwirkung von Lorenz Kropfitsch: Arabisches Wörterbuch für die Schriftsprache der Gegenwart. Arabisch - Deutsch. 5. Auflage. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1985, ISBN 3-447-01998-0, DNB 850767733, Stichwort »كف‎«, Seite 1109.
  16. Franz Rosenthal: The Herb. Hashish versus Medieval Muslim society. E.J. Brill, Leiden 1971, Seite 27 (Zitiert nach Google Books).
  17. Elsa von Schabelsky: Harem und Moschee. Reiseskizzen aus Marrokko. Cronbach, Berlin 1896, Seite 120.
  18. Heinz Küpper: Illustriertes Lexikon der deutschen Umgangssprache in 8 Bänden. 4. Band Haut–Kost, Klett, Stuttgart 1983, ISBN 3-12-570140-6, DNB 831065346, Stichwort »Kif (Kiff, Kief)«, Seite 1469.
  19. Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7, Stichwort »Kif (Kiff, Kief)«.
  20. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort »Kif«, Seite 487.
  21. Wolfgang Pfeifer: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und aufbereitete Ausgabe basierend auf der 2., im Akademie-Verlag 1993 erschienenen Auflage. Stichwort „kiffen“.
  22. 22,0 22,1 Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. neu bearbeitete 5. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04075-9, Stichwort »kiffen«, Seite 444.
  23. Oxford English Dictionary „kif
  24. Jack Kerouac: Engel, Kif und neue Länder. Roman. Melzer, Darmstadt 1967 (Originaltitel: Desolation Angels, übersetzt von Otto Wilck aus dem Amerikanischen), Seite 204 ff., 226.
  25. Alle nach Heinz Küpper: Illustriertes Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In 8 Bänden. Klett, Stuttgart 1982–1984, DNB 550923802 sowie Heinz Küpper: Wörterbuch der deutschen Umgangssprache. In: Digitale Bibliothek. 1. Auflage. 36, Directmedia Publishing, Berlin 2006, ISBN 3-89853-436-7.
  26. Peter O. Chotjewitz: Vom Leben und Lernen. Stereotexte. März Verlag, Darmstadt 1969, Seite 167 (Zitiert nach Google Books).
  27. Leonie Ossowski; in Zusammenarbeit mit Gunther Solowjew: Zur Bewährung ausgesetzt. Bericht über Versuche kollektiver Bewährungshilfe. Piper Verlag, München 1972, ISBN 3-492-00337-0, Seite 74.
  28. Michael Molsner: Eine kleine Kraft. Roman. Verlag Steinhausen, München 1980, ISBN 3-8205-0465-6, Seite 221 (Zitiert nach Google Books).
  29. Janosch: Gastmahl auf Gomera. Roman. Goldmann Verlag, München 1997, ISBN 3-442-30662-0, Seite 63.
  30. Franz Josef Degenhardt: Für ewig und drei Tage. Roman. 1. Auflage. Aufbau-Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-351-02857-1, Seite 40.
  31. Tobias Rapp: Global Kiffer. Bob Marleys gesammelte Werke dokumentieren, wie Reggae zum Sound für die Welt wurde. In: Zeit Online. Nummer 17, 20. April 2000, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 24. Juni 2017).
  32. Gefängnisstrafe für Hanfpolitiker gefordert. In: Neue Zürcher Zeitung. 3. März 2001, ISSN 0376-6829, Seite 45 (NZZ-Archiv, abgerufen am 24. Juni 2017).
  33. Cannabis: High durch Hanf und selbst angebaute Zierpflanzen. In: Die Presse. 20. November 2002, Seite 12, DNB 947702091.
  34. Wolf Wondratschek: Mozarts Friseur. Carl Hanser Verlag, München/Wien 2002, ISBN 978-3-446-20160-6, Seite 89.
  35. Beate Dölling: Hör auf zu trommeln, Herz. Roman. Beltz & Gelberg, Weinheim/Basel/Berlin 2003, ISBN 978-3-407-80909-4, Seite 53.
  36. Jan Kedves: Moll in Großaufnahme. In: taz.die tageszeitung. Nummer 7578, 31. Januar 2005, ISSN 0931-9085, Seite 23.
  37. Fahimeh Farsaie: Eines Dienstag beschloss meine Mutter Deutsche zu werden. Roman. 1. Auflage. Ulrike Helmer Verlag, Königsstein im Taunus 2006, ISBN 978-3-89741-200-2, Seite 120 (Zitiert nach Google Books).
  38. Hans Wehr, unter Mitwirkung von Lorenz Kropfitsch: Arabisches Wörterbuch für die Schriftsprache der Gegenwart. Arabisch - Deutsch. 5. Auflage. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1985, ISBN 3-447-01998-0, DNB 850767733, Stichwort »حش‎«, Seite 259.
  39. 39,0 39,1 Dr. Rohi Baalbaki: Al-Mawrid. A Modern Arabic–English Dictionary. 7. Auflage. DAR EL-ILM LILMALAYIN, Beirut 1995, Stichwort »حَشَّش: دَخَّنَ الحَشِيشَ‎«, Seite 472.
  40. 40,0 40,1 Mundartnahe Umschrift nach Francisco Moscoso García: Diccionario español – árabe marroquí. Junta de Andalucía, Dirección General de Coordinación de Políticas Migratorias, Sevilla 2005, ISBN 84-689-2464-4, Stichwort »Fumar«, Seite 137.
  41. 41,0 41,1 41,2 Peter Behnstedt, Manfred Woidich; mit Beiträgen von Mahasin Abu Mansur et al.: Wortatlas der arabischen Dialekte. Band Ⅲ: Verben, Adjektive, Zeit und Zahlen, Brill, Leiden 2014 (Handbuch der Orientalistik. Erste Abteilung, der Nahe und Mittlere Osten; Band 100, ISSN 0169-9423), ISBN 978-90-04-24812-0, DNB 1048735400, Stichwort »345 rauchen«, Seite 213.
  42. Nach William Marçais: Textes arabes de Tanger. Transcription, traduction annotée, glossaire. Ernest Leroux, Paris 1911 (Bibliothèque de l’école des langues orientales vivantes), Seite 455 (Zitiert nach Internet Archive).
  43. Mundartnahe Umschrift nach El-Said Badawi, Martin Hinds: A Dictionary of Egyptian Arabic. Arabic-English. Librairie du Liban, Beirut 1986, Stichwort »حشّش‎«, Seite 207.
  44. 44,0 44,1 44,2 44,3 Mundartliche Umschrift nach Leonhard Bauer, unter Mitwirkung von Anton Spitaler (Herausgeber): Deutsch-arabisches Wörterbuch der Umgangssprache in Palästina und im Libanon. Wörterbuch der arabischen Umgangssprache. Deutsch - Arabisch. 2., erweiterte und verbesserte Auflage. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1957, DNB 450262200, Stichwort »Haschisch«, Seite 149.
  45. 45,0 45,1 45,2 45,3 Mundartnahe Umschrift nach Leonhard Bauer: Wörterbuch des paläſtininſchen Arabiſch. Deutſch-Arabiſch. H. B. Wallmann, Verlagsbuchhandlung/Syriſches Waiſenhaus, Buchhandlung, Leipzig/Jeruſalem 1933, Stichwort »Haschisch«, Seite 160.
  46. Mundartnahe Umschrift nach D.R. Woodhead, Wayne Beene (Hrsg.); under the technical direction of Karl Stowasser, with the assistance of Majid Damah, Faisal Al-Khalaf, Husain Mustafa, Darrel Smith, Ronald G. Wolfe: A Dictionary of Iraqi Arabic. Arabic–English. Georgetown University Press, Washington, D.C. 1967, ISBN 0-87840-281-0, Stichwort »ح‎-š-š, ح‎aššaš«, Seite 103.
  47. Mundartnahe Umschrift nach Beverly E. Clarity, Karl Stowasser, Ronald G. Wolfe, D.R. Woodhead, Wayne Beene (Herausgeber): A Dictionary of Iraqi Arabic. English–Arabic Arabic–English. Georgetown University Press, Washington, D.C. 2003, ISBN 0-87840-136-9, Stichwort »ح‎-š-š, ح‎aššaš«, Seite 103 (arabisch-englischer Teil).
  48. Tony Thorne: Dictionary of Contemporary Slang. 4. Auflage. bloomsbury Publishing, London/New Delhi/New York/Sidney 2014, ISBN 978-1-4081-8179-9, Stichwort »puffpuff²«, Seite 346 (Google Books).
  49. Tony Thorne: Dictionary of Contemporary Slang. 4. Auflage. bloomsbury Publishing, London/New Delhi/New York/Sidney 2014, ISBN 978-1-4081-8179-9, Stichwort »blow¹«, Seite 48 (Google Books).
  50. Bernhard Schmid: American Slang. Amerikanisch – Deutsch. Wörterbuch der amerikanischen Umgangssprache. Große Ausgabe, 1. Auflage. Eichborn, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-8218-0483-1, Stichwort »goofball«, Seite 215.
  51. Bernhard Schmid: American Slang. Amerikanisch – Deutsch. Wörterbuch der amerikanischen Umgangssprache. Große Ausgabe, 1. Auflage. Eichborn, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-8218-0483-1, Stichwort »hay«, Seite 232.
  52. Tony Thorne: Dictionary of Contemporary Slang. 4. Auflage. bloomsbury Publishing, London/New Delhi/New York/Sidney 2014, ISBN 978-1-4081-8179-9, Stichwort »smoke up«, Seite 402 (Google Books)
  53. Bernhard Schmid: American Slang. Amerikanisch – Deutsch. Wörterbuch der amerikanischen Umgangssprache. Große Ausgabe, 1. Auflage. Eichborn, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-8218-0483-1, Stichwort »toke [up]«, Seite 469.
  54. רוביק רוזנטל‎‎: מילון הסלנג המקיף‎. כתר‎, ירושלים2005, ISBN 978-965-07-1401-7, Stichwort »חִישֵׁשׁ‎«, Seite 137 (Google Books).
  55. Ebenda, Stichwort »שִׁכְפֵּץ‎«, Seite 371 (Google Books).
  56. Sinonimi e contrari, Treccani: „spinellare
  57. Vocabolario on line, Treccani: „spinellare
  58. Faramarz Behzad: Persisch-Deutsches Wörterbuch der Gegenwartssprache. 1. Auflage. Farhang Moaser Publishers/lemmapers verlag, Teheran/Bamberg 2014, ISBN 978-600-105-069-5 (Iran), ISBN 978-3-945231-00-5 (Deutschland, Paperback), ISBN 978-3-945231-01-2 (Deutschland, Hardcover), Stichwort »حشیش‎«, Seite 309.
  59. Erika Worbs, Andrzej Markowski, Andreas Meger; unter Mitarbeit von Radosław Pawelec und Ewa Rudnicka: Polnisch-deutsches Wörterbuch der Neologismen. Neuer polnischer Wortschatz nach 1989. Otto Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-447-05595-6, Seite 50 (Google Books)
  60. PONS Polnisch-Deutsch, Stichwort: „ćpać
  61. PONS Slowenisch-Deutsch, Stichwort: „pohati
  62. Karl Steuerwald: Deutsch-Türkisches Wörterbuch. 2. Auflage. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1987, ISBN 3-447-01584-5, Stichwort »Haschisch«, Seite 279.
  63. PONS Türkisch-Deutsch, Stichwort: „kiffen

Verb[Bearbeiten]

Anmerkung:

Grimm gibt keine Auskunft darüber, ob das Verb schwach oder stark gebeugt wird und mit welchem Hilfsverb es die zusammengesetzten Zeitformen bildet.

Worttrennung:

kif·fen

Aussprache:

IPA: [ˈkɪfn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild kiffen (Info)
Reime: -ɪfn̩

Bedeutungen:

[1] veraltet: mit einer Kopfbinde schmücken

Beispiele:

[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „kiffen“.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen:
Levenshtein-Abstand von 1: Kaffen, kniffen
Levenshtein-Abstand von 2: klaffen, killen, Kippen, kippen, Kissen


kiffen (Mittelhochdeutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Alternative Schreibweisen:

kifen

Worttrennung:

kif·fen

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] auch übertragen: mit den Zähnen kleine Stücke von etwas (Hartem) abbeißen; Nahrung mit den Zähnen, durch wiederholtes Öffnen und Schließen der Kiefer zerkleinern

Beispiele:

[1]
[1] an den Geld fordernden Wirt: „pfui dich,
wie kiffstû mich,
dû voller wiert,
nû schellt,
und pellt
frau, knecht, diern und kinder,
der binder
mich in der teschen siert.“[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Lexer: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch „kifen, kiffen

Quellen:

  1. Nach Beda Weber (Herausgeber): Die Gedichte Oswalds von Wolkenstein. Mit Einleitung, Wortbuch und Varianten. Im Verlage der Wagner’schen Buchhandlung, Innsbruck 1847, Seite 170 sowie Stichwort »kiffen«, Seite 363 (Zitiert nach Internet Archive).