irritieren

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

irritieren (Deutsch)[Bearbeiten]

QSicon in Arbeit.svg Dieser Eintrag oder Abschnitt bedarf einer Erweiterung. Wenn du Lust hast, beteilige dich daran und entferne diesen Baustein, sobald du den Eintrag ausgebaut hast. Bitte halte dich dabei aber an unsere Formatvorlage!

Folgendes ist zu erweitern: Beleg für [2]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich irritiere
du irritierst
er, sie, es irritiert
Präteritum ich irritierte
Konjunktiv II ich irritierte
Imperativ Singular irritiere!
irritier!
Plural irritiert!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
irritiert haben
Alle weiteren Formen: Flexion:irritieren

Worttrennung:

ir·ri·tie·ren, Präteritum: ir·ri·tier·te, Partizip II: ir·ri·tiert

Aussprache:

IPA: [ɪʀiˈtiːʀən], Präteritum: [ɪʀiˈtiːɐ̯tə], Partizip II: [ɪʀiˈtiːɐ̯t]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild irritieren (Info) Lautsprecherbild irritieren (österreichisch) (Info), Präteritum: —, Partizip II:
Reime: -iːʀən

Bedeutungen:

[1] ablenken, verunsichern, stören
[2] Medizin, Psychologie: reizen, erregen, provozieren

Herkunft:

Das Wort taucht im 16. Jahrhundert in Deutschland auf und bedeutet reizen, erregen, provozieren. Es ist dem lateinischen irritare (aus Vorsilbe in- = ein- und ritare = aufregen) mit gleicher Wortbedeutung entlehnt. Im volkstümlichen Sprachgebrauch entstand durch die klangliche Nähe zu irr und irren im 19. Jhd. die Bedeutung ablenken, verunsichern, stören[1][2]

Synonyme:

[1] ablenken, verunsichern, stören, verwirren, aus der Fassung bringen, aus dem Konzept bringen
[2] reizen, erregen, aufregen, provozieren

Beispiele:

[1] Ich bin etwas irritiert.
[2] Der Appendix ist irritiert.

Wortbildungen:

[1] Irritation

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „irritieren
[1] canoo.net „irritieren
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonirritieren
[1] The Free Dictionary „irritieren

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 369.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 Seite 447.