inmitten

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inmitten (Deutsch)[Bearbeiten]

Präposition[Bearbeiten]

Worttrennung:

in·mit·ten

Aussprache:

IPA: [ɪnˈmɪtn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild inmitten (Info)
Reime: -ɪtn̩

Bedeutungen:

[1] mit Genitiv: mitten in, mitten unter

Herkunft:

mittelhochdeutsch enmitten(t), althochdeutsch in mitten, belegt seit dem 8. Jahrhundert[1]

Beispiele:

[1] Inmitten einer Menschenansammlung habe ich deinen Freund getroffen.
[1] „Immerhin fiel inmitten des weltweit verbreiteten Schwachsinns ein kritischer Nebenton auf.“[2]
[1] „Muskau, heute etwas großspurig »Bad«, den Adelstitel für Gemeinden tragend, war vor 200 Jahren ein kaum erwähnenswertes Immediatstädtchen inmitten der gleichnamigen Standesherrschaft, die eine der größten Deutschlands war.“[3]
[1] Der Schwan saß inmitten des Teichs.
[1] „Der Ort inmitten des von Nomadenstämmen beherrschten Wüstenlandes entwickelt sich über Jahrhunderte zu einem florierenden Umschlagplatz.“[4]
[1] „Neben dem rechtsextremistischen Gewaltpotenzial gehörten die Abgründe an Häme und Hass inmitten unserer Gesellschaft gegenüber denen, die in unserem Land Verantwortung übernähmen, zu den beklemmenden Erfahrungen der jüngsten Tage, sagte Schäuble.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „inmitten
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalinmitten
[1] The Free Dictionary „inmitten
[1] Duden online „inmitten
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 7. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort: „1inmitten“.

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1995, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „in“.
  2. Günter Grass: Im Krebsgang. Eine Novelle. Steidl, Göttingen 2002, ISBN 3-88243-800-2, Seite 36.
  3. Thomas Wieke: Die seltsame Ehe des Fürsten Pückler. In: Konturen. Magazin für Sprache, Literatur und Landschaft. Nummer Heft 1, 1993, Seite 5-12, Zitat Seite 6.
  4. Claus Hecking: Der lange Weg nach Timbuktu. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 84-95, Zitat Seite 86f.
  5. Tagesschau.de: Abgründe an Häme und Hass. Abgerufen am 17. Februar 2020.

Adverb[Bearbeiten]

Worttrennung:

in·mit·ten

Anmerkung:

Das Wort wird als Adverb bestimmt, wenn es mit nachfolgendem von verbunden ist und daher der Kasus von diesem von und nicht von inmitten abhängig ist.

Aussprache:

IPA: [ɪnˈmɪtn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild inmitten (Info)
Reime: -ɪtn̩

Bedeutungen:

[1] mitten in, mitten unter

Herkunft:

mittelhochdeutsch enmitten(t), althochdeutsch in mitten, belegt seit dem 8. Jahrhundert[1]

Beispiele:

[1] Er fand sich inmitten von Fans der gegnerischen Mannschaft wieder.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „inmitten
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalinmitten“ Nur letztes Beispiel.
[1] The Free Dictionary „inmitten
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 7. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort: „2inmitten“.

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1995, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „in“.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: imiter, inmate, mitten