im Eimer sein

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im Eimer sein (Deutsch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

Worttrennung:

im Ei·mer sein

Aussprache:

IPA: [ɪm ˈaɪ̯mɐ zaɪ̯n]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild im Eimer sein (Info)

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich: kaputt, verdorben sein

Herkunft:

Eimer“ bezeichnet hier kurz den „Abfalleimer[1] (den Ort, an dem kaputte Dinge landen)

Synonyme:

[1] hin, hinüber

Beispiele:

[1] Schon ein halbes Jahr nach der Hochzeit war die Ehe wieder im Eimer.
[1] Ich glaube, mein Bildschirm ist im Eimer, er flackert die ganze Zeit so komisch.
[1] Nach der 0:2-Niederlage war die Stimmung der Fans im Eimer.
[1]  [taz:]»Wie nah ist der Krieg von der moldawischen Hauptstadt aus?«
[Andreas Tölke:] »Von der Hauptstadt zur ukrainischen Grenze sind es zwei Autostunden, Odessa ist 20 Autominuten hinter der Grenze. Es gab eigentlich drei Grenzübergänge, aber die Russen haben einen bombardiert, da war eine Brücke über einen Fluss, die ist jetzt im Eimer.«[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Redensarten-Index „im Eimer sein
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalim Eimer
[1] The Free Dictionary „Eimer
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik. In: Der Duden in zwölf Bänden. 2., neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. Band 11, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2002, ISBN 3-411-04112-9 „im Eimer sein“, Seite 184
[1] Deutsche Welle, Deutsch lernen - Das sagt man so: Luna Bolivar: Im Eimer sein. In: Deutsche Welle. 21. Juni 2021 (Single-Choice-Test, Lückentext, Texte zuordnen, Text zum Download und Audio zum Download, Dauer: 01:55 mm:ss, URL, abgerufen am 9. Juli 2021).

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik. In: Der Duden in zwölf Bänden. 2., neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. Band 11, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2002, ISBN 3-411-04112-9 „im Eimer sein“, Seite 184
  2. Berliner Verein evakuiert Flüchtlinge: „Moldawien ist überfordert“. In: taz.de. 29. März 2022, ISSN 2626-5761 (Interview mit Andreas Tölke, Gründer der Flüchtlingshilfeorganisation „Be an Angel“, Interview von: Susanne Mermarnia, URL, abgerufen am 9. Mai 2022).