illur

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illur (Färöisch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Stark Schwach Stark Schwach
Nominativ m illur illi illir illu
Akkusativ illan illa illar
Dativ illum illum
(Genitiv) ils illa/ilra
Nominativ f ill illa illar
Akkusativ illa illu illar
Dativ illari illum
(Genitiv) illar/ilrar illa/ilra
Nominativ n ilt illa ill
Akkusativ ilt illa ill
Dativ illum illum
(Genitiv) ills illa/ilra
Anmerkung: Die Genitivform wird heute nicht mehr verwendet.
Sie ist nur der Vollständigkeit halber aufgeführt.

Worttrennung:

ill·ur

Aussprache:

IPA: [ˈɪdlʊɹ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] böse, zornig, wütend
[2] schlecht, schlimm, mies, böse
[3] schwer, schwierig
[4] erbärmlich, elend, elendig
[5] über Kleidung: alt, zerschlissen, abgenutzt

Herkunft:

das färöische Adjektiv stammt von altnordisch illr „schlecht, böse“. Die weitere Etymologie ist unklar. Vom altnordischen Wort stammt auch englisch ill ab [Quellen fehlen]

Synonyme:

[1] óður, vreiður
[2] ringur, óndur, vándur
[3] torførur, ringur
[4] ússaligur, neyðarsligur
[5] gomul, slitin

Gegenwörter:

[2] góður, fittur

Unterbegriffe:

[1] avillur

Beispiele:

[1]

Redewendungen:

[1] vera illur við e-n - auf jmd. böse sein
[1] vera illur um e-t - über etw. böse sein
[1] hann er illur í brennivíni / við brennivín - er wird böse, wenn er Schnaps trinkt
[2] gera ilt verri - das Schlimme noch schlechter machen
[2] hann hevur eitt ilt hjarta - er hat ein schlechtes Herz (ist ein schlechter Mensch)
[2] illar tungur - böse Zungen
[3] tað er ilt at skilja - das ist schwer zu verstehen
[2] hann ilt hugsar, hann ilt ger - der schlecht denkt, handelt schlecht
[3] gamal ravnur er illur at narra - ein alter Rabe lässt sich schlecht zum Narren halten

Wortbildungen:

illa, illbøn, illfrýntur, illgerð, illgerðsfrúgv, illgerning, illgruni, illsinni, illsintur, illsligur, illska, illskapur, illskast, illveður, illviljadur

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1–5] Ulf Timmermann (Herausgeber): Føroyskt-týsk orðabók. 1. Auflage. Orðabókagrunnurin, Tórshavn 2013, ISBN 978-99918-802-5-9, Seite 381.