flexibel

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flexibel (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
flexibel flexibler am flexibelsten
Alle weiteren Formen: Flexion:flexibel

Worttrennung:
fle·xi·bel, Komparativ: fle·xi·b·ler, Superlativ: am fle·xi·bels·ten

Aussprache:
IPA: [flɛˈksiːbl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild flexibel (Info)
Reime: -iːbl̩

Bedeutungen:
[1] Technik: die Eigenschaft besitzend, sich leicht mechanisch verändern zu lassen
[2] die Fähigkeit besitzend, sich auf geänderte Anforderungen und Gegebenheiten der Umwelt einstellen zu können
[3] Sprachwissenschaft: die Eigenschaft besitzend, flektiert werden zu können

Herkunft:
von lateinisch flexibilis → la „biegsam, elastisch“. Das Wort ist seit dem 17. Jahrhundert belegt.[1]

Synonyme:
[1] leicht biegsam, elastisch, dehnbar, gelenkig, nachgebend
[2] anpassungsfähig, beweglich, wendig
[3] beugbar, biegsam, flektierbar, veränderlich

Gegenwörter:
[1] inflexibel
[2] unflexibel

Beispiele:
[1] Das Material ist für unsere Zwecke nicht flexibel genug.
[2] Er müsste schon ein bisschen flexibler verhandeln. Er ist mir in seiner Position zu festgefahren.
[2] „Der Vorteil einer progressiven Kapitalsteuer liegt darin, mit den unterschiedlichsten Situationen auf flexible, konsistente, vorhersehbare Weise umgehen zu können, […].“[2]

Wortbildungen:
Flexibilisierung, Flexibilität

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „flexibel
[1, 2] canoonet „flexibel
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonflexibel
[1–3] Duden online „flexibel

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „flexibel“, Seite 300.
  2. Thomas Piketty: Das Kapital im 21. Jahrhundert. C.H. Beck Verlag, München 2014, ISBN 978406671319, Seite 592.