fei

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fei (Deutsch)[Bearbeiten]

Modalpartikel[Bearbeiten]

Worttrennung:

fei

Aussprache:

IPA: [faɪ̯]
Hörbeispiele: —
Reime: -aɪ̯

Bedeutungen:

[1] süddeutsch, oberdeutsch, umgangssprachlich, drückt aus, dass man annimmt, dass der Angesprochene das Gesagte noch nicht weiß
[2] süddeutsch, oberdeutsch, umgangssprachlich, einer Aufforderung Nachdruck verleihend; bairisch bestimmt, fast aggressiv[1]: wohl

Sinnverwandte Wörter:

[1] hochdeutsch: aber, doch, wirklich, wohl
[2] hochdeutsch: wohl, bloß

Beispiele:

[1] Das kann man fei sagen.
Das kann man wohl sagen.
[1] Das tut fei weh.
Das tut aber weh.
[1] Fränkisch: Des wor fei schee!
Das war aber schön!
[1] Schwäbisch: Dia hends fei ned!
Die haben das aber nicht!
[2] Erzgebirgisch: Gieh fei wag!
Geh doch weg!, Hau bloß ab!
[2] Sieh fei zu, dass de dei Zimmer aufreimst!
Sieh endlich zu, dass du dein Zimmer aufräumst!

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Artikel zu „fei“ im Franken-Wiki
[1, 2] „Schwäbisches Handwörterbuch: Mit Deutsch-schwäbischem Register“, Seite 142, Hermann Fischer, Hermann Taigel, Mohr Siebeck, 1999, ISBN 316147063X

Quellen:

  1. „Bairisch eh – halt – fei“, Brigitte Schlieben-Lange in: „Die Partikeln der deutschen Sprache“, Herausgeber: Harald Weydt, Walter de Gruyter, 1979, ISBN 3110078333


Konjugierte Form[Bearbeiten]

Nebenformen:

feie

Worttrennung:

fei

Aussprache:

IPA: [faɪ̯]
Hörbeispiele: —
Reime: -aɪ̯

Grammatische Merkmale:

  • 2. Person Singular Imperativ Präsens Aktiv des Verbs feien
fei ist eine flektierte Form von feien.
Die gesamte Flexion findest du auf der Seite Flexion:feien.
Alle weiteren Informationen findest du im Haupteintrag feien.

Ähnliche Wörter:

Weih, weih