emmens

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emmens (Prußisch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ emmens
Genitiv
Dativ
Akkusativ emnen
Vokativ

Nebenformen:

emnes

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Name

Herkunft:

Erbwort aus dem baltoslawischen *in?men-, das sich seinerseits auf das indogermanische *h₃nh₃-men- zurückführen lässt; etymologisch verwandt mit gemeinslawischem *jьmę (altkirchenslawisch имѧ (imę) → cu) sowie urverwandt mit sanskritisch नामन् (nāman) → sa, altgriechisch ὄνομα (onoma) → grc und lateinisch nomen → la[1]

Beispiele:

[1] „Thou ny tur schan emnen twaise deiwas ny anterpinsquan menentwey.“ (Katechismus I)[2][3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Georg Heinrich Ferdinand Nesselmann: Thesaurus linguae prussicae. Der preussische Vocabelvorrath soweit derselbe bis jetzt ermittelt worden ist, nebst Zugabe einer Sammlung urkundlich beglaubigter Localnamen. Harrwitz & Gossmann, Berlin 1873 (Internet Archive), Seite 36.
[1] Erich Berneker: Die preussische Sprache. Texte, Grammatik, Etymologisches Wörterbuch. Karl J. Trübner, Strassburg 1896 (Internet Archive), Seite 288.
[1] Reinhold Trautmann: Die altpreussischen Sprachdenkmäler. Einleitung, Texte, Grammatik, Wörterbuch. Vandenhoek und Ruprecht, Göttingen 1910 (Internet Archive), „emnes“ Seite 326.

Quellen:

  1. Rick Derksen: Etymological Dictionary of the Baltic Inherited Lexicon. 1. Auflage. Brill, Leiden, Boston 2015, ISBN 978-90-04-27898-1 (Band 13 der Leiden Indo-European Etymological Dictionary Series), „emmens“ Seite 556–557.
  2. Erich Berneker: Die preussische Sprache. Texte, Grammatik, Etymologisches Wörterbuch. Karl J. Trübner, Strassburg 1896 (Internet Archive), Seite 5.
  3. Reinhold Trautmann: Die altpreussischen Sprachdenkmäler. Einleitung, Texte, Grammatik, Wörterbuch. Vandenhoek und Ruprecht, Göttingen 1910 (Internet Archive), Seite 5.