einsinken

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sinken (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich sinke ein
du sinkst ein
er, sie, es sinkt ein
Präteritum ich sank ein
Konjunktiv II ich sänke ein
Imperativ Singular sinke ein!
sink ein!
Plural sinkt ein!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
eingesunken sein
Alle weiteren Formen: Flexion:einsinken

Worttrennung:

ein·sin·ken, Präteritum: sank ein, Partizip II: ein·ge·sun·ken

Aussprache:

IPA: [ˈaɪ̯nˌzɪŋkn̩]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] intransitiv: in eine weiche Materie eintauchen
[2] intransitiv, wegen Materialermüdung oder Schwäche: in sich zusammenfallen

Herkunft:

Ableitung zum Verb sinken mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) ein-

Synonyme:

[1] eintauchen, umgangssprachlich: einsacken
[2] einbrechen, einfallen, einstürzen, zusammenbrechen, zusammenfallen, zusammensinken, zusammenstürzen

Unterbegriffe:

[1] untergehen, versinken

Beispiele:

[1] „Am westlichen Abhang der Zentralen Kordilleren geraten sie in Sümpfe, in die sie bis zu den Knien einsinken.“[1]
[1] Zerstörte Mikrostruktur: Physiker klären auf, ab wann Winterwanderer im Schnee einsinken.[2]
[2] „Dabei wurde dem Rat der Stadt Wien bekannt gegeben, dass das Erdreich unter dem Gewölbe der Einfahrt eingesunken sei und um eine Beschau des Schadens gebeten.“[3]
[2] Freilich sind der ganze westliche Teil und stellenweise auch die Mitte stark beschädigt und sehr ungleich eingesunken.[4]

Wortbildungen:

Konversionen: eingesunken, Einsinken, einsinkend

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „einsinken
[(*] canoo.net „einsinken
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „einsinken
[1] The Free Dictionary „einsinken
[1, 2] Duden online „einsinken

Quellen:

  1. Manfred Geier: Die Brüder Humboldt. Rowohlt, 2010 (Zitiert nach Google Books)
  2. wsa: Winter: Spontanversagen der Schneedecke. In: Der Tagesspiegel Online. 28. November 2016 (URL, abgerufen am 20. Mai 2017).
  3. Wien Geschichte Wiki: „Rotenturmstraße 5-9“ (Stabilversion)
  4. Ausgrabungen in Sendschirli. IV. Walter de Gruyter, 1911, ISBN 9783110286649, Seite 290 (zitiert nach Google Books).