ehrerbietig

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ehrerbietig (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
ehrerbietig ehrerbietiger am ehrerbietigsten
Alle weiteren Formen: Flexion:ehrerbietig

Worttrennung:

ehr·er·bie·tig, Komparativ: ehr·er·bie·ti·ger, Superlativ: am ehr·er·bie·tigs·ten

Aussprache:

IPA: [ˈeːɐ̯ʔɛɐ̯ˌbiːtɪç], [ˈeːɐ̯ʔɛɐ̯ˌbiːtɪk]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] großen Respekt, Ehrfurcht und/oder Wertschätzung vor jemandem oder etwas zeigend

Synonyme:

[1] achtungsvoll, ehrfürchtig, galant, freundlich, höflich, korrekt, pietätvoll, rücksichtsvoll, unhöflich, wohlerzogen

Gegenwörter:

[1] abschätzig, despektierlich, dreist, geringschätzig, pietätlos, respektlos, rücksichtslos, rüde, unehrerbietig, unfreundlich, verächtlich

Beispiele:

[1] „Er meinte […] den Anhauch von Orten zu spüren, an denen man, den Hut in der Hand, in eine gewisse, ehrerbietig vorwärts wiegende Gangart ohne Benutzung der Stiefelabsätze verfällt; […].“[1]
[1] „Eine ehrerbietige Gemeinschaft ist selbst dann, wenn ihre niedrigsten Klassen unintelligent sind, mehr für eine Kabinettsregierung geeignet als ein demokratisches Land, gleich welcher Art, weil es mehr Sinn für politische Exzellenz hat.“[2]
[1] „Nur das ehrerbietige, fast furchtsame Verhalten aller Anwesenden ließ auf seine Bedeutung schließen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „ehrerbietig
[1] Duden online „ehrerbietig
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „ehrerbietig
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalehrerbietig

Quellen:

  1. Thomas Mann: Der Zauberberg. S. Fischer Verlag, 2009, ISBN 978-3-10-400300-9, Seite 30 (Zitiert nach Google Books)
  2. Heinrich August Winkler: Geschichte des Westens. C.H.Beck, 2016, ISBN 978-3-406-61565-8, Seite 690 (Zitiert nach Google Books)
  3. Lena Blaudez: Spiegelreflex. Ada Simon in Cotonou. CulturBooks, 2013, ISBN 978-3-944818-05-4, Seite 127 (Zitiert nach Google Books)