draufkommen

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draufkommen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich komme drauf
du kommst drauf
er, sie, es kommt drauf
Präteritum ich kam drauf
Konjunktiv II ich käme drauf
Imperativ Singular komm drauf!
komme drauf!
Plural kommt drauf!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
draufgekommen sein
Alle weiteren Formen: Flexion:draufkommen

Worttrennung:

drauf·kom·men, Präteritum: kam drauf, Partizip II: drauf·ge·kom·men

Aussprache:

IPA: [ˈdʁaʊ̯fˌkɔmən]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich: dahinterkommen, herausfinden, herausbekommen, entdecken, einfallen
[2] umgangssprachlich; jemandem draufkommen: jemandem auf die Schliche kommen, jemanden ertappen, jemanden überführen

Beispiele:

[1] Nun komme ich doch tatsächlich nicht drauf, wie mein Tanzlehrer heißt!
[1] Ich komme einfach nicht drauf, wie die Lösung meiner Matheaufgabe zu errechnen ist.
[1] Wenn ich auf etwas nicht draufkomme, kann mich das ganz fuchsig machen.
[1] Irgendwann ist mein Chef dann doch noch draufgekommen, dass jemand aus der Belegschaft die Konkurrenz die Einzelheiten unserer neuen Erfindung verraten haben musste.
[2] Die Ermittler sind den Einbrechern ziemlich schnell draufgekommen.
[2] Wie sind Sie mir nur draufgekommen, Verehrteste? Ich hatte mich doch so gut verkleidet.
[2] Nachdem Josefine ihrem ungetreuen Gatten draufgekommen war, setzte sie ihn vor die Tür.
[2] „Wenn man sich absolut vollkommen sicher ist, aber der Gatte beharrlich auf seiner Fassung besteht. Bestehen muss, da man ihm draufgekommen ist, dass er eine Affäre hat.“[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] The Free Dictionary „draufkommen
[1, 2] Renate Wahrig-Burfeind (Herausgeber): Wahrig, Deutsches Wörterbuch. 9. Auflage. Wissen-Media-Verlag, Gütersloh/München 2011, ISBN 978-3-577-07595-4, „draufkommen“, Seite 387
[2] Duden online „draufkommen
[*] canoonet „draufkommen
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portaldraufkommen

Quellen:

  1. Katharina Adler: Ida. Roman. 1. Auflage. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2018, ISBN 978-3-498-00093-6, Seite 216.