dölmern

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dölmern (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich dölmere
dölmer
du dölmerst
er, sie, es dölmert
Präteritum ich dölmerte
Konjunktiv II ich dölmerte
Imperativ Singular dölmer!
Plural dölmert!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
gedölmert haben
Alle weiteren Formen: Flexion:dölmern

Worttrennung:

döl·mern, Präteritum: döl·mer·te, Partizip II: ge·döl·mert

Aussprache:

IPA: [ˈdœlmɐn]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] westfälisch: sich dumm, ungeschlacht, täppisch benehmen

Beispiele:

[1] Die Kinder dölmern im Garten.
[1] Was dölmerst Du denn hier rum?
[1] Wieso in diesem Jahr überhaupt so viele Unvermummte in die Kameras dölmerten, darüber wird von allen in die gleiche Richtung spekuliert: Besonders jung seien die Demonstranten gewesen, viele betrunken, anscheinend ohne das Wissen darum, wie man sich bei politischen Demos verhält.[1]
[1] „Wenn Kinder in Ostwestfalen spielen, heißt das kalbern, da ist das Herumalbern schon mit drin. Machen sie Quatsch dölmern sie und sind analog Dölmer.“[2]

Wortbildungen:

rumdölmern, Dölmer

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] „Wörterbuch der niederdeutschen Mundart der fürstenthümer Göttingen und Grubenhagen, oder, Göttingisch-Grubenhagen'sches Idiotikon“, von Georg Schambach, C. Rümpler, 1858
[1] „Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur, Band 46“, von Wilhelm Braune, Hermann Paul, Eduard Sievers, M. Niemeyer., 1922

Quellen:

  1. Jenni Zylka: Der Plünderer hat ein Gesicht. In: taz.de. 4. Mai 2002, ISSN 1434-2006 (URL, abgerufen am 4. Juni 2017).
  2. „Wir sägen uns die Beine ab und sehen aus wie Gregor Gysi“, von Wiglaf Droste, Reclam Leipzig 2005