brunneus

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brunneus (Latein)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Nominativ Singular und Adverbia
Steigerungsstufe m f n Adverb
Positiv brunneus brunnea brunneum
Komparativ brunneior brunneior brunneius
Superlativ brunneissimus brunneissima brunneissimum
Alle weiteren Formen: Flexion:brunneus

Alternative Schreibweisen:

bruneus

Worttrennung:

brun·ne·us, brun·ne·a, brun·ne·um

Bedeutungen:

[1] mittellateinisch, auch biologische Nomenklatur: braun, tiefbraun

Herkunft:

erstmals nachgewiesen in einer Glosse von Isidor von Sevilla von germanisch *bruna (braun)[1]

Beispiele:

[1] Arion brunneus, Callicebus brunneus (Brauner Springaffe), Chorthippus brunneus (Brauner Grashüpfer), Lasius brunneus (Braune Holzameise)
[1] „Mir war es nicht fraglich, dass ich Lehhann's brunneus[2] vor mir hatte, von der einzigen Schwierigkeit abgesehen, dass Lehmann klaren Schleim angiebt, statt gelben; […]“[3]
[1] Pileo … raro partim brunneo, lilaceo, violaceo vel e vinoso brunneo, … [4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. Genehmigte Lizenzausgabe für Nikol Verlagsgesellschaft. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7, DNB 974410284, Seite 108, Eintrag "brunneus"
[1] Friedrich Gottlob Hayne: Termini botanici iconibus illustrati: oder, Botanische Kunstsprache durch Abbildungen erlaeutert, 1807. Seite 8 books.google.de
[1] Gottlieb Wilhelm Bischoff: Handbuch der botanischen Terminologie und Systemkunde, Band 1, Nürnberg 1830. Seite 112 books.google.de
[1] Karl Otto: Der Schlüssel zur Botanik, oder kurze und deutliche Anleitung zum Studium der Gewächskunde, für angehende Mediciner, Pharmaceuten, Forstmänner, Gärtner, Oekonomen und jeden Liebhaber dieser Wissenschaft, Rudolfstadt 1835 (Hofbuchhandlung), Seite 49, dort der Eintrag „tiefbraun (brunneus) – ein dunkles, reines Braun“ books.google.de
[1] Jonathan Carl Zenker: Die Pflanzen und ihr wissenschaftliches Studium überhaupt: ein botanischer Grundriss zum Gebrauche academischer Vorträge und zum Selbststudium, Eisenach 1830 (J. F. Bärecke), Seite 146, dort „braun“ - „brunneus“ books.google.de

Quellen:

  1. Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. Genehmigte Lizenzausgabe für Nikol Verlagsgesellschaft. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7, DNB 974410284, Seite 108, Eintrag "brunneus"
  2. Anmerkung: Gemeint ist Arion brunneus (Lehmann 1862), die hellbraune Wegschnecke
  3. Carl Th. Ernst Siebold, Albert Kölliker, Ernst Heinrich Ehlers: Zeitschrift für wissenschaftliche Zoologie: Band 42, 1885, Seite 285
  4. Original diagnosis von Russula medullata. In: Russulales News mtsn.tn.it. Abgerufen am 30. Mai 2011.