beschuppen

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beschuppen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich beschuppe
du beschuppst
er, sie, es beschuppt
Präteritum ich beschuppte
Konjunktiv II ich beschuppte
Imperativ Singular beschupp!
beschuppe!
Plural beschuppt!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
beschuppt haben
Alle weiteren Formen: Flexion:beschuppen

Worttrennung:

be·schup·pen, Präteritum: be·schupp·te, Partizip II: be·schuppt

Aussprache:

IPA: [bəˈʃʊpn̩]
Hörbeispiele:
Reime: -ʊpn̩

Bedeutungen:

[1] regional verwendetes Synonym zu: beschupsen; ein wenig anschmieren oder auch: übervorteilen
[2] veraltet: die kleinen Hornplättchen (Schuppen) eines Fisches entfernen

Herkunft:

Ableitung vom Verb schuppen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) be-[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] anschmieren, behacken, behumsen, bemogeln, bescheißen, beschummeln, beschubsen, beschupsen, betuppen, leimen, neppen, prellen, übervorteilen
[2] abschuppen, entschuppen, häuten

Oberbegriffe:

[1] betrügen
[2] vorbereiten

Beispiele:

[1] „Einen Moment lang erlag er beinahe der Versuchung, Malpitz und Riskow zu beschuppen. Wer kontrollierte denn, ob er die Geisterstunde haargenau in der Mitte des Friedhofes verbrachte?“[2]
[2] Wer dem Fisch die Schuppen abstreift, der beschuppt ihn.

Charakteristische Wortkombinationen:

[2] den Fisch beschuppen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „beschuppen
[*] canoonet „beschuppen
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „beschuppen
[1] Duden online „beschuppen
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „beschuppen

Quellen:

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Schuppen, schupsen