anwandeln

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anwandeln (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb transitiv[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich wandel an
wandele an
wandle an
du wandelst an
er, sie, es wandelt an
Präteritum ich wandelte an
Konjunktiv II ich wandelte an
Imperativ Singular wandel an!
wandele an!
wandle an!
Plural wandelt an!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
angewandelt haben
Alle weiteren Formen: Flexion:anwandeln

Worttrennung:

an·wan·deln, Präteritum: wan·del·te, Partizip II: an·ge·wan·delt

Aussprache:

IPA: [ˈanˌvandl̩n]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] transitiv, gehoben: (jemanden) unvermittelt erfassen, (jemandem) plötzlich in den Sinn kommen (eine Empfindung, Erinnerung, Idee oder Anderes)

Herkunft:

Derivation (Ableitung) zum Verb wandeln mit dem Derivatem an-

Sinnverwandte Wörter:

[1] befallen, einfallen, erfassen, ergreifen, überfallen, überkommen, überwältigen

Beispiele:

[1]

Wortbildungen:

Anwandlung/Anwandelung

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „anwandeln
[*] canoonet „anwandeln
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „anwandeln
[1] Duden online „anwandeln

Verb intransitiv, reflexiv[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich wandel an
wandele an
wandle an
du wandelst an
er, sie, es wandelt an
Präteritum ich wandelte an
Konjunktiv II ich wandelte an
Imperativ Singular wandel an!
wandele an!
wandle an!
Plural wandelt an!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
angewandelt haben
Alle weiteren Formen: Flexion:anwandeln

Worttrennung:

an·wan·deln, Präteritum: wan·del·te, Partizip II: an·ge·wan·delt

Aussprache:

IPA: [ˈanˌvandl̩n]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] intransitiv: an einer Wand oder Ähnlichem während einer Bewegung leicht anstoßen, entlangstreifen
[2] übertragen, reflexiv: auf lästige Weise versuchen, jemandem näherzukommen

Herkunft:

an- + Wand[1] + -eln
Die Herkunftsangaben dieses Eintrags sind unzureichend. — Kommentar: ausformulieren

Sinnverwandte Wörter:

[1] anecken, anstoßen, streifen, touchieren
[2] sich anbiedern, sich anwanzen, sich aufdrängen, sich einschmeicheln, sich heranmachen

Beispiele:

[1] Er hat einen neuen Kratzer an seinem Auto, weil er irgendwo angewandelt ist.
[1] Ich dachte, du bist Profi beim Kegeln, aber du wandelst ja dauernd an!
[1] Leider wandelete der Bobfahrer in der ersten Kurve an und verlor somit an Geschwindigkeit.
[2] Der neue Mitarbeiter wandelt sich bei der Chefin an.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Bairisches Wörterbuch: anwandeln owandeln. Abgerufen am 26. März 2019.
[1, 2] Ludwig Zehetner: Bairisches Deutsch. Lexikon der deutschen Sprache in Altbayern. 4. Auflage. edition vulpes, Regensburg 2014, ISBN 3-939112-50-1 „anwandeln“, Seite 45.

Quellen:

  1. Ludwig Zehetner: Bairisches Deutsch. Lexikon der deutschen Sprache in Altbayern. 4. Auflage. edition vulpes, Regensburg 2014, ISBN 3-939112-50-1 „anwandeln“, Seite 45.