anbefehlen

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anbefehlen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich befehle an
du befiehlst an
er, sie, es befiehlt an
Präteritum ich befahl an
Konjunktiv II ich befähle an
beföhle an
Imperativ Singular befiehl an!
Plural befehlt an!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
anbefohlen haben
Alle weiteren Formen: Flexion:anbefehlen

Worttrennung:

an·be·feh·len, Präteritum: be·fahl an, Partizip II: an·be·foh·len

Aussprache:

IPA: [ˈanbəˌfeːlən]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] jemandem etwas ausdrücklich befehlen, dringend anraten
[2] jemandem im Vertrauen auf seine Verlässlichkeit jemanden oder etwas überantworten, übergeben

Herkunft:

Derivation (Ableitung) zum Verb befehlen mit dem Derivatem an-

Sinnverwandte Wörter:

[1] anschaffen, anweisen, befehlen
[2] anempfehlen, anheimgeben, ans Herz legen, anvertrauen, nahelegen

Beispiele:

[1] „Vor diesem Jahr hatten es nur sehr wenige Menschen unternommen, ein paar Gipfel zu erstürmen, entweder zur Strafe für ihre irdischen Sünden oder weil es ihnen einfach von ihren Duodezfürsten anbefohlen worden war.[1]
[2] „Indem ich dieses nicht in einem lustigen Sommer entstandene Buch in die Hände der Leser gebe und es ihrem guten Herzen anbefehle, drängt es mich, eine gute Gewohnheit scheuerer Zeiten und schämigerer Autoren wachzurufen und mich strengstens gegen alle Mißdeutungen zu verwahren.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „anbefehlen
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „anbefehlen
[*] canoonet „anbefehlen
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „anbefehlen
[1, 2] Duden online „anbefehlen

Quellen:

  1. Sieg über das Matterhorn. In: Zeit Online. Nummer 11, 12. März 1965, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 1. Mai 2019).
  2. Wilhelm Raabe: Abu Telfan. In: Projekt Gutenberg-DE. (URL).